Der Sport-Tag

Russland-Eklat: Schwere Vorwürfe gegen den Weltverband

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06.11.2026 | 10:05 Uhr

Für Lettlands Eishockey-Nationaltrainer Arturs Irbe trägt der Weltverband die Schuld am Urteil zur Rückkehr russischer Mannschaften. "Es ist ganz einfach: Die Begründung, warum die IIHF sie von internationalen Wettbewerben ausschließt, war sehr schwach und ging nicht wirklich auf die eigentlichen Bedenken ein", sagte der langjährige NHL-Torhüter beim Deutschland Cup in Düsseldorf.

Auch der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte in einer Erklärung auf die mangelnden Beweise des Dachverbands verwiesen. Diese seien "wahrscheinlich eher diplomatischer Natur als eine echte Begründung dafür, warum sie nicht teilnehmen dürfen", glaubt Irbe. Der 59-Jährige hofft, dass die IIHF juristisch nachbessert. "Sie kann ihre Begründung, warum Russland nicht spielen darf, erneut darlegen - und jeder versteht, es geht nicht nur um Sicherheit, sondern um die Aggression, um das Blut unschuldiger Menschen, das gerade jetzt in der Ukraine vergossen wird."

Lettland gehört zu den Ländern, die mit einem Boykott gedroht haben, sollte Russland an der WM teilnehmen. Auch einige Sponsoren wollen für diesen Fall Konsequenzen ziehen.

Verwendete Quelle: ntv.de