Transfer-Ticker
15. September 2026
02:06 Uhr

Offiziell: Marcelo Gallardo übernimmt Ecuador

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Marcelo Gallardo übernimmt die Nationalmannschaft Ecuadors. (Foto: Imago)

Ecuador hat einen prominenten Nachfolger für Sebastián Beccacece gefunden: Marcelo Gallardo übernimmt die Nationalmannschaft. Der ecuadorianische Fußballverband bestätigte die Verpflichtung des 50 Jahre alten Argentiniers und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Gallardo übernimmt damit erstmals in seiner Trainerkarriere eine Nationalmannschaft. Seine zentralen Aufgaben sind die Copa América 2028 und die anschließende Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2030. Der Verband setzt dabei auf einen der erfolgreichsten südamerikanischen Vereinstrainer der vergangenen Jahre. Gallardo soll die positive Entwicklung der Auswahl fortsetzen und eine Mannschaft formen, die beim nächsten WM-Turnier eine gute Rolle spielen kann.

Bei der WM 2026 hatte Ecuador unter Beccacece für eine große Überraschung gesorgt. In der Vorrunde bezwang die Mannschaft die deutsche Auswahl mit 2:1 und erreichte die K.-o.-Phase, musste sich im Sechzehntelfinale jedoch Mexiko mit 0:2 geschlagen geben. Anschließend räumte Beccacece seinen Posten. Gallardo war seit seinem Abschied von River Plate im Februar 2026 ohne Verein. Mit dem argentinischen Traditionsklub feierte er vor allem während seiner ersten Amtszeit große Erfolge und gewann unter anderem zweimal die Copa Libertadores. Insgesamt holte er mit River zahlreiche nationale und internationale Titel und wurde zu einer Klublegende. Zwischen seinen beiden Amtszeiten in Buenos Aires trainierte Gallardo Al-Ittihad in Saudi-Arabien, konnte dort aber nicht an seine größten Erfolge anknüpfen. In Ecuador soll der frühere argentinische Nationalspieler seine Erfahrung nun über einen kompletten Vierjahreszyklus einbringen. Der Vertrag ist auf die kommende Weltmeisterschaft ausgerichtet und enthält Berichten zufolge keine besondere Ausstiegsklausel für andere Vereine oder Verbände.

01:32 Uhr

Offiziell: Philippe Coutinho unterschreibt beim FC Santos

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Philippe Coutinho wechselt zum FC Santos. (Foto: Imago)

Philippe Coutinho ist zurück auf der Fußballbühne. Der FC Santos hat die Verpflichtung des 34 Jahre alten offensiven Mittelfeldspielers offiziell bestätigt. Coutinho kommt nach rund sieben Monaten ohne Verein ablösefrei zum brasilianischen Traditionsklub und erhält einen bis zum Jahresende 2026 gültigen Kurzzeitvertrag. Beim Klub von Neymar soll der frühere Nationalspieler möglichst schnell wieder sportlich Fuß fassen. Vor der Unterschrift unterzog er sich umfangreichen medizinischen und körperlichen Untersuchungen, da sein letzter Pflichtspieleinsatz bereits im Februar zurücklag. Mit Neymar spielte er bereits in den brasilianischen Nachwuchsauswahlen sowie bei der WM 2018. Nun laufen beide erstmals im Vereinsfußball für dieselbe Mannschaft auf.

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Coutinho beim FC Liverpool, ehe ihn der FC Barcelona im Januar 2018 für eine Sockelablöse von rund 120 Millionen Euro nach Spanien holte. Bei den Katalanen konnte er die enormen Erwartungen allerdings nur phasenweise erfüllen. In der Saison 2019/20 spielte er auf Leihbasis für den FC Bayern München und gewann mit den Münchnern das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Später folgten Stationen bei Aston Villa und Al-Duhail, bevor Coutinho 2024 zu seinem Jugendverein Vasco da Gama zurückkehrte. Dort erzielte er in seiner zweiten Zeit 17 Tore und bereitete sieben Treffer vor. Im Februar 2026 beendeten Spieler und Klub ihre Zusammenarbeit vorzeitig. Coutinho begründete seinen Rückzug mit mentaler Erschöpfung und legte anschließend eine längere Pause vom Profifußball ein. Der Vertrag mit Santos ist deshalb zunächst kurz angelegt. In den verbleibenden Monaten kann sich der Routinier für eine längerfristige Aufgabe empfehlen und dem Kader zusätzliche Kreativität und internationale Erfahrung verleihen.

20:36 Uhr

Offiziell: Hannover 96 trennt sich von Christian Titz

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Christian Titz ist nicht länger Trainer von Hannover 96. (Foto: picture alliance / DeFodi Images)

Hannover 96 hat auf den schwachen Start in die neue Zweitliga-Saison reagiert und Cheftrainer Christian Titz mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Niedersachsen bestätigten die Trennung am Montagabend nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg. Gemeinsam mit dem 55-Jährigen muss auch sein langjähriger Co-Trainer André Kilian gehen. Hannover steht nach fünf Spieltagen mit lediglich vier Punkten auf Rang 15 und damit deutlich hinter den eigenen Erwartungen. Nach Vereinsangaben seien erneut negative Muster erkennbar gewesen, die sich bereits zum Ende der Vorsaison gezeigt hätten. Der Klub habe daher nicht mehr die Überzeugung gehabt, mit der bisherigen Konstellation die nötige Beständigkeit und Dynamik zu entwickeln. Titz hatte das Amt im Sommer 2025 nach seinem Abschied vom 1. FC Magdeburg übernommen. In seiner ersten Saison führte er Hannover mit 60 Punkten auf Rang vier, verpasste den Aufstieg aber knapp. In der neuen Spielzeit gelang bislang nur ein Sieg.

Für die nächste Aufgabe hat Hannover eine Übergangslösung bestimmt. U-23-Trainer Lars Barlemann bereitet die Profis auf das Heimspiel gegen den VfL Bochum am Sonntag um 13.30 Uhr vor. Unterstützt wird er von seinem Assistenten Christian Schulz sowie dem verbliebenen Trainerteam und Staff. Die dauerhafte Nachfolge soll nach Angaben des Zweitligisten zeitnah geregelt werden. Als prominenter Kandidat gilt offenbar Sandro Wagner. Die „Bild“ berichtete von Gesprächen zwischen Hannover und dem früheren deutschen Nationalspieler, eine Einigung oder offizielle Bestätigung des Klubs gibt es bislang jedoch nicht. Wagner ist seit seinem Aus beim FC Augsburg im Dezember 2025 ohne Verein. Ob er tatsächlich Titz beerben wird oder Hannover eine andere Lösung präsentiert, bleibt offen. Bis dahin trägt Barlemann die sportliche Verantwortung.

17:09 Uhr

Richarlison bei Tottenham aussortiert

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Richarlison hat bei Tottenham unter Roberto de Zerbi keine Zukunft. (Foto: Imago)

Bei Tottenham Hotspur deutet alles auf eine Trennung von Richarlison hin. Trainer Roberto De Zerbi hat klargestellt, dass der 29 Jahre alte Angreifer in seinen Planungen keine Rolle mehr spielt. „Richarlison wird nicht spielen, selbst wenn er fit ist. Nicht einmal im Carabao Cup“, sagte der Italiener. Die Ausbootung geht damit weit über eine vorübergehende Nichtberücksichtigung hinaus. Der Brasilianer wurde bereits nicht für Tottenhams Premier-League-Kader gemeldet und soll getrennt von der Mannschaft trainieren. Eine offizielle Einigung über die Auflösung seines bis zum 30. Juni 2027 laufenden Vertrags gibt es bislang aber nicht. Die Ansage des Trainers dürfte den Druck auf die Beteiligten erhöhen und die Suche nach einer Lösung beschleunigen.

Vereine aus Richarlisons brasilianischer Heimat sollen sich Medienberichten zufolge bereits mit dem Nationalspieler beschäftigen. Insbesondere Vasco da Gama war zuletzt als möglicher Abnehmer genannt worden, ein Wechsel kam vor dem Ende der Transferperiode jedoch nicht zustande. Weil das brasilianische Fenster inzwischen geschlossen ist, wäre ein regulärer Transfer derzeit nicht mehr möglich. Als Ausweg steht offenbar eine vorzeitige Vertragsauflösung im Raum. Richarlisons Berater und Anwälte sollen außerdem prüfen, ob die sportliche Ausbootung einen FIFA-konformen Grund für eine einseitige Trennung liefern könnte. Selbst als vertragsloser Spieler könnte er allerdings nicht automatisch sofort für jeden Interessenten registriert werden, weil die jeweiligen Meldefristen und Wettbewerbsregeln zu beachten wären. De Zerbis Worte machen einen Verbleib bis zum Vertragsende dennoch kaum vorstellbar. Ob Tottenham einer einvernehmlichen Auflösung zustimmt oder eine andere Lösung gefunden wird, bleibt offen. Sportlich scheint Richarlisons Zukunft bei den Spurs beendet zu sein.

16:26 Uhr

Welcher Trainer folgt bei Gladbach auf Eugen Polanski?

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Eugen Polanski ist nicht länger Trainer von Borussia Mönchengladbach. (Foto: Imago)

Borussia Mönchengladbach treibt die Suche nach einem Nachfolger für Eugen Polanski voran. Nach Sky-Informationen haben die Verantwortlichen einen klar umrissenen Kandidatenkreis erarbeitet und sondieren derzeit den Trainermarkt. Dabei spielt auch der Zeitfaktor eine wichtige Rolle: Die Borussia rechnet damit, dass in nächster Zeit weitere Vereine auf Trainersuche gehen könnten. Deshalb soll die Entscheidung möglichst schnell fallen. Der Plan sieht vor, im Laufe der kommenden Woche einen neuen Cheftrainer zu präsentieren. Spätestens beim Testspiel gegen den FC St. Pauli soll der Polanski-Nachfolger feststehen und die Mannschaft betreuen. Unabhängig von den Ergebnissen unter Interimstrainer Jan-Moritz Lichte sucht Gladbach ausdrücklich eine dauerhafte externe Lösung. Eine Beförderung Lichtes ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen.

Auch das gesuchte Trainerprofil ist nach Sky-Informationen klar definiert. Die Borussia strebt kein reines Entwicklungsprojekt und kein weiteres Experiment auf der Trainerbank an. Gesucht wird vielmehr ein erfahrener Coach, der im Idealfall selbst als Profi gespielt hat, die Bundesliga kennt und unterschiedliche Drucksituationen erlebt hat. Eine deutsche Staatsangehörigkeit ist keine Voraussetzung, der neue Trainer sollte die deutsche Sprache jedoch sicher beherrschen. Besonders wichtig ist den Verantwortlichen eine standhafte Persönlichkeit, die auch bei sportlichem Gegenwind ruhig bleibt, Verantwortung übernimmt und nicht unmittelbar in eine Schutzhaltung verfällt. Der neue Chefcoach soll der verunsicherten Mannschaft Stabilität geben, klare Entscheidungen treffen und den Klub durch die schwierige sportliche Situation führen. Namen aus dem Kandidatenkreis sind bislang nicht öffentlich bestätigt. Die Gespräche laufen intensiv, damit die Entscheidung im vorgesehenen Zeitfenster fallen kann.

13:15 Uhr

Offiziell: SV Wehen Wiesbaden stellt Daniel Scherning und Andreas Zimmermann frei

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Daniel Scherning ist nicht länger Trainer von Wehen Wiesbaden. (Foto: Imago)

Der SV Wehen Wiesbaden hat auf den misslungenen Saisonstart reagiert und Cheftrainer Daniel Scherning sowie Co-Trainer Andreas Zimmermann mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das bestätigte der Drittligist am Montag nach einer Analyse der sportlichen Lage und der Abstimmung mit dem Aufsichtsrat. Der SVWW ist nach fünf Spieltagen noch sieglos und steht mit lediglich zwei Punkten deutlich hinter den Erwartungen. Die 0:1-Heimniederlage gegen Waldhof Mannheim führte zur personellen Konsequenz. Scherning hatte die Mannschaft im November 2025 übernommen und mit neun Siegen aus seinen ersten 14 Ligaspielen zunächst für einen Aufschwung gesorgt. Zudem gewann Wehen Wiesbaden unter dem 42-Jährigen den Hessenpokal und qualifizierte sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Bereits in der Schlussphase der vergangenen Saison hatte die Entwicklung laut Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver jedoch nicht mehr das Niveau der ersten Monate erreicht.

Bis zur Verpflichtung eines neuen Cheftrainers übernehmen Frank Steinmetz und Giuliano Modica gemeinsam die Verantwortung. Die beiden bisherigen Assistenten bleiben dem Verein erhalten und bereiten die Mannschaft auf das Auswärtsspiel bei Fortuna Köln am Mittwoch vor. Ob das Duo auch darüber hinaus an der Seitenlinie stehen wird, teilte der SVWW nicht mit. Scherning erklärte zum Abschied, dass er die Entscheidung des Vereins respektiere, obwohl er gerne weiter mit der Mannschaft gearbeitet hätte. Zugleich blickte er mit Stolz auf die erfolgreiche Phase seiner Amtszeit und den Gewinn des Hessenpokals zurück. Der Verein bedankte sich bei Scherning und Zimmermann für ihren Einsatz. Mit dem Trainerwechsel erhoffen sich die Verantwortlichen einen neuen Impuls. Schon die Partie in Köln wird zum ersten Gradmesser für Steinmetz und Modica. Das vordringliche Ziel ist der erste Saisonsieg.

12:30 Uhr

Wird Wagner Hannover-Trainer?

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Sandro Wagner könnte auf die Trainerbühne zurückkehren. (Foto: Imago)

Bei Hannover 96 zeichnet sich ein Trainerwechsel ab, vollzogen ist er allerdings noch nicht. Nach Sky-Informationen ist Sandro Wagner eine konkrete Option für die Nachfolge von Christian Titz. Zuerst hatte die „Bild“ über den Plan berichtet, den 38-Jährigen nach Hannover zu holen. Nach Informationen des „kicker“ haben zwischen den Verantwortlichen und Wagner bereits Gespräche stattgefunden. Eine Entscheidung könnte noch am Montag fallen. Voraussetzung für alle weiteren Schritte bleibt jedoch, dass Hannover zunächst die endgültige Trennung von Titz beschließt. Genau diese finale Entscheidung steht nach Sky-Informationen noch aus. Die Bekanntgabe wird dennoch zu Beginn der Woche erwartet. Geschäftsführer Jonas Boldt arbeitet bereits an einer Lösung für die Trainerbank. Wagner könnte im Falle einer Einigung schon am Sonntag im Zweitliga-Heimspiel gegen den VfL Bochum erstmals für die Roten verantwortlich sein.

Hannover reagiert damit auf einen enttäuschenden Saisonstart. Aus den ersten fünf Zweitliga-Partien holte der ambitionierte Klub lediglich vier Punkte, zuletzt setzte es beim 1. FC Nürnberg eine 1:2-Niederlage. Titz hatte die Mannschaft im Sommer 2025 übernommen und in seiner ersten Saison lange in Reichweite der Aufstiegsplätze geführt, den Sprung in die Bundesliga aber verpasst. Wagner ist seit seiner Freistellung beim FC Augsburg Anfang Dezember 2025 ohne Verein. Zuvor führte der Ex-Nationalspieler die SpVgg Unterhaching in die 3. Liga. Anschließend arbeitete er als Assistent von Julian Nagelsmann bei der deutschen Nationalmannschaft, bevor er seine erste Stelle als Bundesliga-Cheftrainer in Augsburg antrat. Noch ist weder die Trennung von Titz noch eine Verpflichtung Wagners offiziell. Die laufenden Gespräche machen den früheren Bayern-, Hoffenheim- und Werder-Stürmer aber zum heißen Anwärter auf den Posten.

11:09 Uhr

Sky: Luka Tunjić wechselt zu NK Osijek

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Luka Tunjic wechselt zu NK Osijek. (Foto: Imago)

Luka Tunjić steht nach Sky-Informationen unmittelbar vor einem Wechsel zu NK Osijek. Zwischen dem 20 Jahre alten offensiven Mittelfeldspieler und dem kroatischen Erstligisten besteht eine vollständige Einigung. Tunjić kommt ablösefrei und soll einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschreiben. Das Arbeitspapier enthält zudem eine Option für eine weitere Saison. Vor dem Vollzug steht nur noch der Medizincheck aus, der im Laufe des heutigen Montags abgeschlossen werden soll. Verläuft die Untersuchung wie erwartet, kann Osijek den Neuzugang anschließend offiziell vorstellen. Der Transfer ist sportlich und vertraglich ausgehandelt, formal aber noch nicht vollzogen. Weil Tunjić nach dem Ende seines Vertrags bei Fortuna Sittard vereinslos war, kann ihn Osijek auch nach der Schließung des Transferfensters verpflichten. Der flexibel einsetzbare Offensivspieler ist eine zusätzliche Option für die Zentrale und die offensiven Halbpositionen.

Tunjić wurde in Hamburg geboren und besitzt die deutsche sowie die kroatische Staatsangehörigkeit. Seine Ausbildung erhielt er zunächst im Hamburger Raum, ehe er in den Nachwuchs von Holstein Kiel wechselte und dort für die U17 und U19 auflief. Im Sommer 2024 schloss sich der Mittelfeldmann Fortuna Sittard an und sammelte in zwei Spielzeiten Erfahrung in der niederländischen Eredivisie. In 28 Ligapartien für die Limburger erzielte er drei Tore. Für die Kieler Profimannschaft war Tunjić nicht zum Einsatz gekommen. International entschied sich der Rechtsfuß für Kroatien und gehörte bereits zu den Nachwuchsauswahlen des Verbandes. In Osijek soll er nun den nächsten Entwicklungsschritt machen und sich dauerhaft im Profifußball etablieren. Nach Sky-Informationen sind sämtliche Vertragsdetails geklärt. Die medizinische Untersuchung und die Unterschrift sollen den Wechsel heute komplettieren.

09:48 Uhr

Sky: Naschberger zieht es nach Altach

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Johannes Naschberger wechselt nach Altach. (Foto: Imago)

Johannes Naschberger steht nach Sky-Informationen unmittelbar vor einer Unterschrift beim SCR Altach. Der 26-Jährige ist seit seinem Vertragsende bei der WSG Tirol Ende Juni vereinslos und könnte deshalb auch nach Ablauf der Transferperiode ablösefrei verpflichtet werden. Die Gespräche zwischen dem Mittelfeldspieler und den Vorarlbergern sind weit fortgeschritten, der Abschluss soll zeitnah erfolgen. Offiziell bestätigt ist die Verpflichtung noch nicht. Für Altach wäre Naschberger eine Verstärkung, die ohne Ablöse realisiert werden könnte und dem Kader auf mehreren Positionen zusätzliche Möglichkeiten eröffnet. Der Österreicher fühlt sich vor allem im Zentrum wohl, kann aufgrund seiner Laufstärke und taktischen Flexibilität aber ebenso auf der rechten Außenbahn oder als Schienenspieler eingesetzt werden. Diese Variabilität macht ihn für den SCR interessant.

Naschberger bringt reichlich Erfahrung aus der österreichischen Bundesliga mit. Für die WSG Tirol absolvierte er 151 Spiele im Oberhaus, in denen ihm drei Tore und sieben Vorlagen gelangen. Im Sommer 2020 war der frühere Nachwuchsspieler des FC Red Bull Salzburg vom SV Wörgl zur WSG gewechselt und entwickelte sich dort zu einer festen Größe. Neben seiner bevorzugten Rolle im zentralen oder defensiven Mittelfeld kam er auch auf der rechten Seite zum Einsatz. Nach dem Ende seines WSG-Vertrags blieb Naschberger rund zweieinhalb Monate ohne neuen Arbeitgeber. Beim SCR Altach könnte er nun innerhalb der Bundesliga einen Neustart wagen und dem Team mit seiner Erfahrung unmittelbar helfen. Da er vereinslos ist, besteht für den Klub kein Druck durch ein geschlossenes Transferfenster. Nach Sky-Informationen fehlt bis zum Vollzug nur noch die Unterschrift. Zu Vertragslaufzeit und weiteren Einzelheiten der geplanten Zusammenarbeit wurden bislang keine Angaben bekannt.

18:03 Uhr

Offiziell: Marcelo Brozović unterschreibt bei Al-Sadd

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Marcelo Brozović (Foto: Imago)

Der katarische Meister Al-Sadd hat Marcelo Brozović verpflichtet. Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt ablösefrei nach Doha und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2027. Medienberichten zufolge beinhaltet die Vereinbarung außerdem eine Option auf eine weitere Saison. Brozović erhält bei seinem neuen Arbeitgeber die Rückennummer 77, die er bereits während seiner erfolgreichen Zeit bei Inter Mailand getragen hatte. Seit dem Ende seines Vertrags bei Al-Nassr am 30. Juni war der Kroate vereinslos. Für den Klub aus Riad, bei dem er unter anderem an der Seite von Cristiano Ronaldo spielte, absolvierte Brozović seit seinem Wechsel im Sommer 2023 insgesamt 124 Pflichtspiele. Dabei erzielte der defensive Mittelfeldspieler acht Tore und bereitete 23 weitere Treffer vor. In der vergangenen Saison gehörte er zur Mannschaft, die Al-Nassr zum Gewinn der saudischen Meisterschaft führte.

Seine prägendste Zeit im europäischen Vereinsfußball erlebte Brozović bei Inter Mailand. Im Januar 2015 wechselte er zunächst auf Leihbasis von Dinamo Zagreb zu den Nerazzurri, die ihn später fest verpflichteten. Bis zu seinem Abschied nach Saudi-Arabien im Jahr 2023 bestritt er mehr als 300 Pflichtspiele für Inter. Mit dem Traditionsklub gewann Brozović 2021 die italienische Meisterschaft sowie jeweils zweimal den italienischen Pokal und den Supercup. Zudem erreichte er 2023 das Finale der Champions League. Auch auf internationaler Ebene blickt der 99-malige kroatische Nationalspieler auf eine erfolgreiche Laufbahn zurück. Bei der Weltmeisterschaft 2018 wurde er mit Kroatien Zweiter, vier Jahre später belegte die Auswahl in Katar den dritten Platz. Mit seiner Erfahrung und seiner Spielstärke soll Brozović nun das Mittelfeld von Al-Sadd führen und dem amtierenden Meister auch in den internationalen Wettbewerben zusätzliche Qualität verleihen.