Martin Ödegaard kann sich grundsätzlich vorstellen, in Zukunft für den FC Bayern zu spielen. Ein Wechsel nach München ist aktuell dennoch kein konkretes Thema. Nach Sky-Informationen gehört der norwegische Nationalspieler derzeit nicht zu den Transferzielen des deutschen Rekordmeisters. Das gilt trotz einer Verbindung, die schon seit Jahren besteht: Zwischen der Ödegaard-Seite und dem FC Bayern gab es in der Vergangenheit wiederholt Kontakt, zu einem Transfer kam es jedoch nie. Zudem liegen ihm Anfragen internationaler Topklubs vor. Ein zeitnaher Bayern-Vorstoß ist nach dem aktuellen Stand aber nicht geplant. Die Münchner arbeiten bei Ödegaard momentan weder an Gesprächen mit Arsenal noch an einem konkreten Angebot.

Verlängern oder wechseln: Zieht es Ödegaard zum FC Bayern?
Bei den Gunners steht stattdessen eine vorzeitige Vertragsverlängerung im Mittelpunkt. Ödegaards Arbeitspapier in London läuft noch bis zum Sommer 2028. Arsenal möchte seinen Kapitän länger binden und hat bereits einen ersten informellen Austausch über die Zukunft geführt. Die Verantwortlichen wollen unbedingt verhindern, dass der Norweger seinen Vertrag erfüllt und den Klub 2028 ohne Ablöse verlassen kann. Sollte sich abzeichnen, dass Ödegaard nicht verlängern möchte, würde sich Arsenal deshalb mit einem Verkauf beschäftigen. Damit dürfte spätestens im Sommer eine richtungsweisende Phase beginnen. Der Premier-League-Klub besitzt noch eine gute Verhandlungsposition, müsste bei einem Scheitern der Gespräche aber rechtzeitig handeln, um einen erheblichen Wertverlust zu vermeiden. Für Ödegaard ist die Ausgangslage komfortabel: Er spielt bei Arsenal eine zentrale Rolle, steht bei mehreren Spitzenvereinen auf dem Zettel und kann sich perspektivisch auch die Bundesliga vorstellen. Ob daraus irgendwann ein ernsthaftes Bayern-Thema entsteht, hängt zunächst vom Verlauf der Gespräche mit den Gunners und den künftigen Planungen in München ab.

