Der Tag
15. September 2026
imageHeute mit Friederike Zörner und Johanna Ohlau
Zum Archiv
14:25 Uhr

Schichtwechsel

Bei so einem sommerlichen September-Tag mag ich mich gar nicht so richtig an den Rechner setzen! Doch dafür kann meine liebe Kollegin Friederike Zörner nun den Feierabend einläuten und die Sonne genießen. Ich übernehme in "Der Tag" bis zum späten Abend das Ruder, mein Name ist Johanna Ohlau und ich halte Sie mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Sie haben Fragen, Hinweise oder Kritik? Dann schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
13:56 Uhr

Deshalb redet Kelly Osbourne nicht mehr mit ihrer Schwester

Kelly und Aimee Osbourne haben keinen Kontakt mehr. Den Grund dafür nannte Kelly Osbourne, die jüngere Tochter von Ozzy und Sharon Osbourne, unverblümt im Podcast "We Need To Talk". Sie akzeptiere und respektiere ihre Schwester. Dennoch müsse auch sie Grenzen setzen. "Wenn du mich nicht so akzeptierst, wie ich bin, und ständig versuchst, mich zu ändern, schreckliche Dinge über mich sagst und dich offenbar richtig wohlfühlst, wenn es mir nicht gut geht, dann will ich dich nicht in meinem Leben haben."

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Ein Bild aus der Vergangenheit: Aimee (links) und Kelly Osbourne im Jahr 2003. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Auf die Frage, ob es Hoffnung auf eine Versöhnung gebe, antwortete Osbourne klar mit "Nein, nein". Die Sängerin finde es schade, dass sie nie eine große Schwester gehabt habe. "Ich musste mir bestimmte Dinge, die dir eigentlich eine große Schwester hätte beibringen sollen, selbst beibringen. Da hege ich schon einen gewissen Groll", erzählte Osbourne. "Es waren immer nur Jack und ich", sagte sie über ihren Bruder Jack Osbourne. Ihre Schwester habe sie "eigentlich nie wirklich wahrgenommen". Aimee Osbourne habe sich auf sich selbst fokussiert. "Und ich habe, wenn ich ehrlich bin, bis zu einem gewissen Grad das Gefühl, dass sie sich für uns geschämt hat", fügte sie hinzu. Mit "uns" meine sie "die gesamte Familie".

Deshalb redet Kelly Osbourne nicht mehr mit ihrer Schwester
13:27 Uhr

Frauenleiche gefunden: Zwei Tote bei Zusammenstoß in Venedig

Beim Zusammenstoß eines Wassertaxis mit einem Motorboot in Venedig sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach tagelanger Suche wurde in den Gewässern der italienischen Lagunenstadt nun die Leiche einer 26 Jahre alten Frau gefunden, wie die Behörden mitteilten. Zuvor war bereits ihr 25 Jahre alter Ehemann nach der Einlieferung in ein Krankenhaus gestorben. Die beiden - er Italiener, sie Brasilianerin - hatten erst vor drei Monaten geheiratet.

Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen noch vor Sonnenaufgang in der Lagune zwischen Venedigs Flughafen und dem Markusplatz. Dabei erfasste ein Wassertaxi, das auf dem Weg ins historische Zentrum war, das kleine Boot, mit dem das Paar durch die Lagune unterwegs war. Das Taxi soll nach ersten Erkenntnissen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 40 Kilometern pro Stunde gefahren sein. Der Fahrer des Wassertaxis sagte zunächst aus, er habe in der Dunkelheit von dem Unfall nichts bemerkt.

Frauenleiche gefunden: Zwei Tote bei Zusammenstoß in Venedig
12:55 Uhr

CDU-Landeschef warnt Union vor Niedergang

Quo vadis, CDU? Angesichts niederschmetternder Wahlergebnisse und schlechter Umfrageergebnisse warnt Bremens CDU-Landesvorsitzender Heiko Strohmann vor der Gefahr eines bundesweiten Absturzes der CDU. Was gerade in der Parteienlandschaft in Ostdeutschland geschehe, könne "auch in Duisburg und in Bremen passieren", sagte er im Deutschlandfunk. An seine Partei und Bundeskanzler Friedrich Merz appellierte er, sich mehr in die Menschen in Ostdeutschland hineinzuversetzen und ihre Belange ernst zu nehmen.

Die CDU Deutschland habe es verpasst, sich um den Osten zu kümmern. Sie blicke auf den Osten "immer noch mit der Brille von Westdeutschland, also dieser rechtsrheinischen, von Konrad Adenauer gegründeten Partei". Merz sei "eher Symptom als Ursache der Problematik der CDU", sagte der in Rostock aufgewachsene Bremer CDU-Chef. "Ich möchte ihn eigentlich nur darum bitten, sage ich mal, einfach den Weg zu gehen, auch Menschen mal zu sprechen, die eine andere Lebensperspektive haben."

CDU-Landeschef warnt Union vor Niedergang
12:17 Uhr

Flughafen Köln/Bonn: Passagiere brauchen Geduld

Passagiere am Flughafen Köln/Bonn musste sich am Morgen in Geduld üben: Sie mussten vor der Sicherheitskontrolle länger warten als üblich. "Der Dienstleister kann die vom Flughafen bestellten Kontrollstunden nicht vollständig bereitstellen, sodass weniger Kontrollspuren als geplant geöffnet sind", hieß es in einer für mehrere Stunden auf der Internetseite veröffentlichten Mitteilung des Flughafens.

Der Dienstleister, das Sicherheitsunternehmen Securitas, teilte auf Anfrage mit, dass man "eine überdurchschnittlich hohe und überraschend kurzfristig gemeldete Zahl an Krankheitsfällen" verzeichnet habe. "Im Rahmen des Möglichen steuern wir durch zusätzliches Personal gegen", erklärte ein Sprecher. Ein X-Nutzer hatte am Morgen in einem Post von Schlangen gesprochen, die mehrere hundert Meter lang seien.

Flughafen Köln/Bonn: Passagiere brauchen Geduld
11:56 Uhr

16 Grundschulkinder nach Busunfall im Krankenhaus

Nach einem Busunfall bei Bärenstein im Erzgebirge sind 16 Grundschulkinder ins Krankenhaus gebracht worden. Bei ihnen bestehe der Verdacht auf ein Knalltrauma, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz. Es sei aber niemand schwer verletzt worden. Für 24 weitere Kinder sei ein Ersatzbus organisiert worden. Der Bus wollte die Kinder am Morgen zur Schule bringen. Bei Bärenstein platzte dann in einem Waldgebiet ein Reifen des Busses. Wegen des Unfalls wurden zahlreiche Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

16 Grundschulkinder nach Busunfall im Krankenhaus
11:23 Uhr

Junger Wanderer aus Frankfurt stirbt bei Bergunfall in Tirol

Schrecklicher Unfall in den Tiroler Bergen: Ein junger Wanderer aus Frankfurt ist bei einem Absturz ums Leben gekommen. Wie die österreichische Polizei mitteilte, passierte der Unfall am Montag in den Stubaier Alpen. Der 27-Jährige hatte den Angaben nach auf der Starkenburger Hütte übernachtet. Er brach in den Morgenstunden auf, um zu einer anderen Hütte zu wandern. Die Route führte über einen markierten Höhenweg.

Am späten Vormittag beobachteten laut Polizei Augenzeugen, wie der Mann bei der rund 2600 Meter hohen Wildkopfscharte oberhalb des Pfades den Halt verlor. Der 27-Jährige stürzte über eine sehr steile, mit Felsen durchsetzte Wiese ab. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen, wie die Polizei berichtete.

Junger Wanderer aus Frankfurt stirbt bei Bergunfall in Tirol
10:48 Uhr

Mordfall Fabian: Angeklagte Gina H. verstrickt sich bei Alibi in Widersprüche

Der Richter hat die im Fall Fabian wegen Mordes angeklagte Gina H. mit widersprüchlichen Aussagen zu dem Grund für ihre Fahrt nach Güstrow konfrontiert. Sie habe erklärt, von ihren Großeltern zum Geldabheben in die Kleinstadt geschickt worden zu sein, aber die Bankkarte vergessen zu haben, sagte der Vorsitzende Richter Holger Schütt. Die Großeltern hätten jedoch später erklärt, dass sie am Tattag den ganzen Vormittag zu Hause verbracht habe.

Laut Anklage soll die Frau den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 aus seinem Zuhause in Güstrow gelockt und dann an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben. Der Richter stellte das von der Angeklagten genannte Motiv - Geld abheben für die Großeltern - für die Fahrt nach Güstrow infrage. Immerhin habe sie auch in den Folgetagen trotz zunächst gegenteiliger Aussage das Geld nicht abgehoben. "Warum war das nicht so eilig?", fragte er die Angeklagte. Eine klare Antwort konnte die Beschuldigte darauf nicht geben.

Mordfall Fabian: Angeklagte Gina H. verstrickt sich bei Alibi in Widersprüche
10:24 Uhr

Mann stirbt in Hessen nach Schüssen: Suche nach Täter

Ein Mann ist im hessischen Dietzenbach mit Schussverletzungen auf einer Straße gefunden worden und wenig später in einem Krankenhaus gestorben. Wie das Polizeipräsidium in Offenbach mitteilte, meldeten Passanten am Montagabend laute Knallgeräusche sowie einen schwer verletzten Mann. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in eine Klinik, wo er allerdings seinen Verletzungen erlag.

Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort und leitete eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein, dabei war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Nach ersten Zeugenaussagen soll ein Mann in einer schwarzen Jacke vom Tatort geflüchtet sein. Ob dieser im Zusammenhang mit der Tat steht, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, erklärte die Polizei. Auch die Hintergründe sind noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts eines Tötungsdelikts.

Mann stirbt in Hessen nach Schüssen: Suche nach Täter
09:43 Uhr

Legendärer DDR-Schnellzug erwacht wieder zum Leben

Mehr als sieben Millionen Euro und viel Herzblut fließen in die Wiederbelebung eines DDR-Kultzugs. Mehr als 80.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in dem Projekt. Erste Ziele nach Sylt und Usedom stehen bereits fest.

Legendärer DDR-Schnellzug erwacht wieder zum Leben
09:14 Uhr

Prominenter US-Republikaner taucht nach langer Pause doch wieder im Senat auf

In den sozialen Medien wurde in den vergangenen Wochen wild spekuliert, ob Mitch McConnell nicht längst tot sei. Selbst in der eigenen Partei meldeten sich prominente Vertreter, die nach einem Lebenszeichen des 84-Jährigen verlangten. Nun ist der einflussreiche US-Senator nach einer rund dreimonatigen gesundheitsbedingten Pause in den Kongress zurückgekehrt. Der Republikaner erschien am Montag (Ortszeit) im Rollstuhl zu einer Abstimmung in Washington.

"Meine Genesung war ein langer und oft frustrierender Prozess, und die Spätfolgen meiner Kinderlähmung haben es nicht gerade leichter gemacht", heißt es auf dem X-Account des Politikers. Er sei "noch nicht wieder ganz bei 100 Prozent" und daher weiter in Behandlung. "Ich werde mein Bestes tun, bei wichtigen Abstimmungen anwesend zu sein, wenn unsere Fraktion mich braucht." Seine beiden Handrücken schienen dunkel-bläulich verfärbt. Der erzkonservative Politiker aus dem Bundesstaat Kentucky ist seit langem einer der wichtigsten Strippenzieher in der US-Politik, seit 1985 sitzt er im US-Senat.

Prominenter US-Republikaner taucht nach langer Pause doch wieder im Senat auf
08:44 Uhr

Trump Jr. bestätigt: Russischer Geschäftsmann machte "großzügiges Hochzeitsgeschenk"

"Es war ein außerordentlich großzügiges Hochzeitsgeschenk eines Freundes - etwas, wofür wir unglaublich dankbar waren und weiterhin sind": Ein russischer Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml hat die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des ältesten Sohnes von US-Präsident Donald Trump finanziert. Dies bestätigten Donald Trump Jr. und seine Frau Bettina Trump, nachdem bereits die Investigativ-Website "ProPublica" darüber berichtet hatte. Beide erklärten auf Instagram, ihr "lieber Freund" Umar Kremlew habe im Mai auf den Bahamas "sehr großzügig zwei unglaubliche Nächte" voller Feierlichkeiten ausgerichtet. Laut "ProPublica" hatte Kremlew die Kosten für die Feiern in Höhe von Hunderttausenden Dollar übernommen.

Präsident Trump hatte weder an der Hochzeit seines Sohnes noch an den anschließenden Feiern teilgenommen. Der US-Präsident begründete dies damit, dass er während der Gespräche über den Iran-Krieg in Washington bleiben müsse. Angesichts des russischen Freundes des Brautpaars sind vielleicht auch andere Gründe ausschlaggebend für die Abwesenheit des Staatschefs gewesen ... Kremlew jedenfalls ist der Präsident des Internationalen Boxverbandes IBA, zu dem das Internationale Olympische Komitee die Beziehungen abgebrochen hat. Laut einer Mitteilung der IBA verlieh der russische Präsident Wladimir Putin Kremlew im April 2026 den "Orden der Freundschaft".

Trump Jr. bestätigt: Russischer Geschäftsmann machte "großzügiges Hochzeitsgeschenk"
08:07 Uhr

US-Wahl 2028: Demokrat Newsom würde einer Person Vorrang gewähren

Er wird als der Demokrat gehandelt, der das Weiße Haus zurückerobern könnte. Doch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom will in zwei Jahren nicht als Präsidentschaftskandidat der Demokraten antreten, sollte sich seine Parteikollegin und Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris für das Amt bewerben. "Ja, aber ich würde nicht kandidieren, wenn sie kandidiert", sagte er im Gespräch des US-Senders CNN. Er fügte hinzu: "Warum sollte ich? Ich würde ihr das nicht antun." Dem 58-Jährigen werden seit geraumer Zeit Präsidentschaftsambitionen nachgesagt.

Medienberichten zufolge hatte Harris im April zumindest die Tür für eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur offen gelassen und gesagt, dass sie darüber nachdenke. Harris war von 2021 bis 2025 Vizepräsidentin unter dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden. Nach dessen Rückzug aus dem Wahlkampf 2024 rückte sie als Spitzenkandidatin der Demokraten vor und verlor gegen den heutigen Präsidenten Donald Trump. Newsom ist derzeit in zweiter Amtszeit Gouverneur des Westküsten-Bundesstaates und darf von Gesetzes wegen kein drittes Mal kandidieren. Daher steht sein Posten am 3. November dieses Jahres zur Neuwahl.

US-Wahl 2028: Demokrat Newsom würde einer Person Vorrang gewähren
07:48 Uhr

Letzter echter Sommertag? Heute gibt's nochmal 30 Grad

Der Spätsommer zeigt sich heute von seiner sonnigen und warmen Seite - womöglich aber zum letzten Mal. Nach Auflösung örtlicher Frühnebelfelder scheint in der Mitte und im Süden häufig die Sonne, in den Alpen wird es sogar strahlend schön. Im Norden werden die Wolken laut ntv-Wetterteam hingegen immer zahlreicher und gegen Abend sind an der Nordsee sowie im Emsland auch Regenschauer und Gewitter mit dabei. Die Temperaturen erreichen 23 bis 28, am Rhein bis zu 30 Grad. Nur an der See wird es mit auffrischendem Wind bei 20 bis 23 Grad nicht ganz so warm.

Letzter echter Sommertag? Heute gibt's nochmal 30 Grad
07:07 Uhr

Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln

Kurz nach ihrer Rückkehr aus den USA nach Großbritannien müssen die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan übereinstimmenden Medienberichten zufolge schon wieder die Schule wechseln. Demnach sah sich das royale Paar bereits wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres aus Sicherheitsgründen zu dem Schritt gezwungen. Die Entscheidung sei auf Anraten der privaten Leibwächter von Harry und Meghan gefallen, sagte ein Sprecher der Familie dem britischen Magazin "Hello!" und der US-Zeitschrift "People". Die beiden Kinder, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, konnten den Berichten zufolge nur zwei Tage mit ihren neuen Mitschülern verbringen, bevor ihre Eltern die Reißleine zogen. Nicht die Schule an sich sei das Problem gewesen, hieß es - vielmehr habe sich die tägliche Pendelei zur Schule im Berufsverkehr und die lange Fahrstrecke vom Zuhause der Familie als Sicherheitsrisiko entpuppt.

So habe das Sicherheitsteam der Familie mindestens einmal Probleme gehabt, dem Auto mit beiden Kindern im Konvoi zu folgen. Und im stehenden Verkehr sei ausreichender Schutz kaum zu gewährleisten, zumal jemand mit krimineller Energie die tägliche Streckenroutine leicht ausnutzen könne. Archie und Lilibet sollen bereits einen Schnuppertag an einer anderen Schule in der Gegend absolviert haben, hieß es in den Berichten. Laut "People" wurde Harry schon auf dem Campus gesichtet, außerdem seien der Herzog und die Herzogin von Sussex in die Elterngruppe auf Whatsapp aufgenommen worden.

Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln
06:56 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

während die meisten vermutlich gerade geschlafen haben, wurden in Los Angeles die Emmys verliehen. Die Horror-Comedy-Serie "Widow's Bay" und das düstere Krankenhausdrama "The Pitt" waren die großen Gewinner. "Widow's Bay" von Apple TV+ wurde bei der Verleihung der US-Fernsehpreise in 14 Kategorien ausgezeichnet, unter anderem für die beste Comedy-Serie und den besten Hauptdarsteller. Als beste Drama-Serie wurde wie schon im vergangenen Jahr "The Pitt" prämiert. Die Trophäe für die beste Mini-Serie ging an "DTF St. Louis".

Die fünfte Staffel von "Hacks" ging dagegen weitgehend leer aus - bis auf Hauptdarstellerin Jean Smart, die einen Emmy für ihre Verkörperung einer Stand-up-Komikerin erhielt, die versucht, ihre Karriere wiederzubeleben, und die dabei von ihrer dysfunktionalen Assistentin aus der Generation der Millennials unterstützt wird. Eine absolute Empfehlung von mir, sollten Sie die Serie noch nicht gesehen haben. Die ersten vier Staffeln gibt es auf RTL+ zu sehen.

Diese Themen stehen heute auf der Agenda:

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, informieren über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Bandenkriminalität. In Berlin stellen sie heute zwei Bundeslagebilder für 2025 vor - zur organisierten Kriminalität und zur Rauschgiftkriminalität.

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius reist zu einem Treffen mit seinem Kollegen Pete Hegseth in die USA.

  • Außenminister Johann Wadephul reist indes vor dem Hintergrund der deutschen Bewerbung um einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat nach Genf.

  • Zur Eröffnungsfeier der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation um 10 Uhr in Hannover werden Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies erwartet.

  • Viereinhalb Monate nach dem Beginn des Mordprozesses um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow will das Gericht die Angeklagte ab 9.30 Uhr abermals befragen.

  • In Peking beginnt Chinas Sicherheitskonferenz - das sogenannte Xiangshan-Forum. Militärvertreter zahlreicher Länder und Sicherheitsexperten treffen sich bis Donnerstag.

  • Nachdem die Verbraucherzentrale gegen Lidl geklagt hatte, beginnt in Brandenburg an der Havel um 10 Uhr der Prozess: Der Discounter hatte einen Rabatt nur bei Verwendung der App gewährt.

  • In Dortmund beginnt die Tabakmesse Intertabac. Sie gilt als größte Tabakmesse der Welt. Es geht um herkömmliche Zigaretten aus Tabak sowie um E-Zigaretten und Tabakerhitzer.

  • Das UEFA-Exekutivkomitee berät um 8 Uhr über eine Neuregelung der Nations League und der EM-Qualifikation. Dazu werden die Champions-League-Finals 2028 und 2029 bei Frauen und Männern vergeben.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:41 Uhr

Trumps Beliebtheit steigt leicht - aber Demokraten bauen Vorsprung aus

Von diesen Zustimmungswerten kann Bundeskanzler Friedrich Merz nur träumen, wenngleich die deutschen und US-amerikanischen Verhältnisse dann doch ziemlich anders sind. Die Werte von US-Präsident Donald Trump haben sich einer Umfrage zufolge jedenfalls von einem Rekordtief leicht erholt, die Demokraten bauen ihren Vorsprung vor den anstehenden Kongresswahlen jedoch aus. Einer am Montag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge würden derzeit 44 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Demokraten stimmen und 37 Prozent für Trumps Republikaner. Ein Vorsprung von sieben Punkten ist der größte seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025. Zugleich verlieren die Republikaner ihren langjährigen Vorsprung bei der Wirtschaftskompetenz: 38 Prozent der Befragten trauen den Demokraten in Wirtschaftsfragen mehr zu, bei den Republikanern sind es 37 Prozent.

Trumps persönliche Zustimmungsrate stieg auf 35 Prozent, nachdem sie Ende August mit 33 Prozent den tiefsten Stand seiner politischen Laufbahn erreicht hatte. Trumps Beliebtheit hat seit dem Beginn des von ihm begonnenen Krieges gegen den Iran im Februar deutlich gelitten. Der Konflikt hat die Öllieferungen aus dem Nahen Osten ins Stocken gebracht und die Preise für Kraftstoff in die Höhe getrieben, was auch die Finanzen der US-Haushalte belastet.

Trumps Beliebtheit steigt leicht - aber Demokraten bauen Vorsprung aus
05:59 Uhr

Friedrich Merz erhält ungewöhnlichen Beistand

Er selbst galt einige Jahre als "Chef-Zyniker". Doch wenn es um den Bundeskanzler geht, kennt Harald Schmidt keinen Spaß. Der 69-Jährige lehnt nämlich Rücktrittsforderungen an Friedrich Merz ab. "Ich hoffe, dass er die Legislaturperiode durchsteht", sagte der Entertainer in Köln. Für Schmidt, der viele Jahre eine Late-Night-Show moderierte, ist Merz in einer ähnlichen Situation wie viele andere westliche Regierungschefs: "Nennen Sie einen Regierungschef, der nicht zu Hause Probleme bis unters Dach hat." Vermutlich sei beim Arktis-Gipfel in Finnland bei jeder Gelegenheit gesagt worden: "Du wirst auch gleich abgewählt, gehen wir einen trinken!"

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Während der Großteil der Welt über die Zukunft diskutiert, fahre Deutschland die "Schnuckiputzi-Tour" und diskutiere über den Kanzler, unkt Harald Schmidt. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Medien hätten sich auf die Linie festgelegt, dass Merz es nicht könne. In einer solchen Situation habe es ein Politiker sehr schwer. Schmidt nannte als Beispiel Merz' Sommerurlaub. "Das ist so kleinkariert. Geht er in Urlaub, heißt es, er war zu lange in Urlaub. Geht er nicht in Urlaub, heißt es, er braucht mal Urlaub." Wäre er der Berater von Merz, würde er ihm raten, in die Offensive zu gehen: "Ich würde den Kanzler viel mehr sagen lassen: 'Ihr könnt froh sein, dass ich den Job mache. Ich ziehe das jetzt alles durch.'" Vielleicht könnte es dann für ihn sogar eine Wende zum Besseren geben.

Friedrich Merz erhält ungewöhnlichen Beistand