Panorama

Toter war Zimmergenosse43-Jähriger nach Fund von Leichenteilen im Rhein festgenommen

30.10.2026, 13:19 Uhr
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Bei dem Getöteten in der Gemeinde Stein handelt es sich um einen 33-Jährigen aus dem ostafrikanischen Burundi. (Foto: picture alliance/dpa/KEYSTONE)

In der Nähe der deutsch-schweizerischen Grenze werden am vergangenen Wochenende in Müllsäcke verpackte Leichenteile entdeckt. Die Spur führt zu einem Asylheim. Die Polizei nimmt nun einen Verdächtigen fest.

Nach dem Fund von Leichenteilen im schweizerischen Kanton Aargau hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handle sich um einen 43 Jahre alten Mann aus Bangladesch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Beschuldigte habe sich mit dem Opfer ein Zimmer in einer Asylunterkunft geteilt, hieß es.

Die Leichenteile des Mannes waren laut Behörden am vergangenen Sonntag in Stein am Rhein in Abfallsäcken gefunden worden. Das Opfer wurde als 33-Jähriger aus Burundi identifiziert, der in dem Asylheim in der Gemeinde nahe der deutschen Grenze lebte und als vermisst gemeldet worden war. Bei einer Durchsuchung des Asylheims seien Beweismittel gesichert worden, die den Tatverdacht gegen den Mitbewohner erhärteten, so die Staatsanwaltschaft weiter.

Der genaue Tathergang und die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Es bestünden derzeit keine Hinweise auf ein politisch oder religiös motiviertes Tötungsdelikt, hieß es. Im Verlauf der Ermittlungen habe der Tatverdächtige psychische Auffälligkeiten gezeigt. Ob diese für die Tat eine Rolle spielten, sei Gegenstand weiterer Abklärungen. 

Quelle: ntv.de, lar/dpa

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