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Baden-WürttembergBericht: Trumpf schafft über 200 Stellen für Chipgeschäft

06.11.2026, 19:27 Uhr
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Für die Chipindustrie entwickelt Trumpf Technik, die Strukturen im Bereich von wenigen Nanometern ermöglicht. Was der Maschinenbauer am Standort Ditzingen nun plant.

Ditzingen (dpa/lsw) - Der Maschinenbauer Trumpf will mehr als 200 Stellen am Stammsitz Ditzingen (Landkreis Ludwigsburg) schaffen, um die Chipindustrie auszubauen. "Die Produktionskapazitäten in der Chipsparte werden innerhalb von zwei Jahren verdoppelt", sagte Technik-Vorstand Berthold Schmidt dem "Handelsblatt". Beim Auftragseingang und bei der Umsatzprognose sei die Halbleitersparte im Unternehmen proportional führend.

Nach einem Minus im Vorjahreszeitraum hat Trumpf im Geschäftsjahr 2025/26 unterm Strich 393,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Dieses endete am 30. Juni. Im Vorjahr hatten die schwächelnde Weltwirtschaft und Kosten für Stellenabbau die Zahlen belastet. Nun arbeiteten für Trumpf zum Ende des Geschäftsjahrs weltweit 17.583 Menschen und damit 720 weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen im Oktober mitgeteilt hatte. In Deutschland sei die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um 7,1 Prozent auf 8.675 gesunken.

Trumpf stellt dem "Handelsblatt"-Bericht zufolge unter anderem hochpräzise Lasersysteme her, die für Maschinen gebraucht werden, die Chips mit Strukturen von weniger als sieben Nanometern produzieren - und damit für die leistungsstärksten Halbleiter der Künstlichen Intelligenz (KI). Zudem beliefere Trumpf nach eigenen Angaben sämtliche relevanten Ausrüster von Chipfabriken mit Plasmageneratoren, hieß es weiter. "Wir entwickeln gerade neue Generatoren, um Schichten von Atomdicke zu bearbeiten", sagte Manager Schmidt.

Quelle: dpa

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