Berlin & Brandenburg1,68 Millionen Besucher: Berliner Freibäder ziehen Bilanz

Der teilweise sehr warme Sommer brachte den Berliner Bädern ein Plus von 240.000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr.
Berlin (dpa/bb) - Die Sommersaison der Freibäder in Berlin ist von den Bäderbetrieben als voller Erfolg bewertet worden. Rund 1,68 Millionen Menschen besuchten die Bäder, wie in der Bilanz mitgeteilt wurde. Das waren rund 240.000 mehr als 2025 (1,43 Millionen) und etwas weniger als im Rekordsommer 2024 mit rund 1,9 Millionen.
Allein am letzten Wochenende im Juni strömten mehr als 120.000 Menschen in die Bäder. Der große Andrang sorgte zum Teil für einen vorübergehenden Einlassstopp. Vor den Bädern bildeten sich teils sehr lange Schlangen. "An Spitzentagen stellten Temperaturen von teilweise 40 Grad eine echte Belastungsprobe dar", hieß es. "An den allermeisten Tagen konnten unsere Badegäste jedoch eine wunderbar entspannte Freibadatmosphäre genießen."
Die Saison sei friedlich verlaufen. Es gab 159 Hausverbote und auch eine Reihe von Polizeieinsätzen vor allem wegen kleinerer Delikte wie Diebstählen. Zum Sicherheitskonzept gehörten demnach weiterhin Wachleute, Ausweispflicht, Videoüberwachung und Taschenkontrollen. Die Bäderbetriebe betonten, der Einlass mit Online-Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster habe gut funktioniert.
Bis Ende Oktober können im Sommerbad Kreuzberg, dem bekannten Prinzenbad, noch kälteresistente Menschen im unbeheizten 50-Meter-Becken von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr schwimmen.