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Hamburg & Schleswig-HolsteinMal wieder: Towers tief im Abstiegskampf

06.11.2026, 11:43 Uhr
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Es sind sieben Partien gespielt. Wieder sieht es danach aus, dass die Towers um den Bundesliga-Verbleib kämpfen. Nun muss der Coach auch noch personell umplanen, weil wichtige Profis fehlen.

Hamburg (dpa/lno) - Einst lautete das Ziel der Hamburg Towers, sich in der Basketball-Bundesliga zu etablieren. Doch davon ist der Club, der im achten Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse auf Korbjagd geht, einmal mehr weit entfernt. Nach nur einem Sieg in sieben Punktspielen ist die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky Liga-Schlusslicht. Und wie schon im Jahr zuvor sieht es für die Hanseaten erneut nach einem monatelangen Kampf gegen den Abstieg aus.

Situation ist "unglaublich gefährlich"

Kenneth Ogbe hatte nach der deutlichen Niederlage gegen den MBC aus Weißenfels unumwunden zugegeben. "Ich habe das leider letztes Jahr schon mitgemacht. Es ist unglaublich gefährlich. Ich will hoffen, dass das ein bisschen Erfahrung mitgebracht hat, dass man schneller realisiert, was gemacht werden muss - oder wie man jetzt arbeiten muss", sagte er.

Dabei hatte diese Saison aus Sicht der Hamburger gut begonnen. In der ersten Runde des Pokals setzten sich die Towers souverän gegen die Rostock Seawolves (91:80) durch. Am zweiten Spieltag folgte der 94:90-Sieg über die Niners Chemnitz nach Verlängerung. Doch dann gab die Mannschaft von Barloschky zwei Tage später in Oldenburg in der zweiten Halbzeit einen 26-Punkte-Vorsprung aus der Hand und verlor die Begegnung noch mit 74:75. Weitere vier Niederlagen sowie das Aus im Pokal-Achtelfinale gegen den FC Bayern München folgten.

Zwei Leitungsträger fallen wochenlang aus

Zudem fehlte im Spiel gegen den MBC nicht nur David Muenkat angeschlagen. Es verletzten sich dann auch noch Noah Thomasson und Spielmacher Zakai Zeigler so schwer, dass sie mehrere Wochen pausieren müssen. "Erst einmal brauche ich gesunde Spieler", hatte Barloschky mit Blick auf etwaige kurzfristige Nachverpflichtungen gesagt.

Mittlerweile haben sich die Hamburger die Dienste von Juwan Gary aus den USA und dem kanadischen Nationalspieler Jahvon Blair gesichert - zwei Profis, die die Towers-Verantwortlichen nach eigenem Bekunden schon länger auf den Zettel gehabt hatten.

Ob das Duo, das zuletzt in Frankreich aktiv war, schon am Montag in der Partie bei Science City Jena im Aufgebot steht, ist noch offen. Mit Blick auf die Ursachen für die Niederlagen hat Ogbe jedenfalls eines ausgemacht: "Ich glaube, wir spielen offensiv gar nicht so schlecht. Aber wir müssen Rebounds holen."

Quelle: dpa

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