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Mecklenburg-VorpommernMartin verzichtet auf Ministeramt in neuer Regierung

24.09.2026, 17:28 Uhr
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Seit sieben Jahren ist Bettina Martin Ministerin in Mecklenburg-Vorpommern. In der neuen Legislaturperiode steht sie nicht erneut für ein solches Amt zur Verfügung.

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin wird einem neuen Kabinett nicht angehören. "Aus familiären Gründen stehe ich in der neuen Legislaturperiode nicht mehr für ein Ministeramt in der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung", kündigte Martin in einer Erklärung an, die der dpa vorliegt.

Es sei eine große Ehre gewesen, sieben Jahre lang im Kabinett von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dem Land und seinen Menschen zu dienen. "Ich habe die vergangenen sieben Jahre genutzt, um die Weichen für ein starkes Wissenschaftssystem in Mecklenburg-Vorpommern zu stellen. Denn – davon bin ich überzeugt – von dieser Innovationskraft hängt viel für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ab."

Auch Oldenburg steht nicht erneut für Ministeramt zur Verfügung

Sie sei froh, dass es für Schwesig nach der Landtagswahl möglich sei, eine starke Regierung zu bilden. Die Regierungsbildung werde sie noch aktiv begleiten, betonte Martin. Danach werde sie auch ihr Landtagsmandat niederlegen.

Von 2019 bis 2021 war Martin Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Seit November 2021 ist die 60-jährige Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Am vergangenen Sonntag war Landtagswahl im Nordosten. SPD, Linke und Grünen kommen auf eine Mehrheit im Parlament. In der kommenden Woche will Schwesig die Sondierungsgespräche starten. Zuvor wurde bereits bekannt, dass Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) aus privaten Gründen nicht erneut für ein Ministeramt zur Verfügung steht.

Quelle: dpa

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