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Niedersachsen & BremenPolizei zieht weniger illegale Gewinne ein

02.11.2026, 11:44 Uhr
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Rolex und tiefergelegtes Luxusauto: Niedersachsens Justiz will Straftätern ihre illegalen Gewinne abnehmen. Doch die tatsächlich abgeschöpften Summen gehen zurück.

Hannover (dpa/lni) - Im Kampf gegen Organisierte Kriminalität in Niedersachsen ist die Einziehung der illegalen Gewinne der Täter im vergangenen Jahr gesunken. 2025 seien rund 5,0 Millionen Euro abgeschöpft worden, sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD). Ein Jahr zuvor waren es noch gut 7,5 Millionen Euro gewesen.

Die Vermögensabschöpfung sei ein "zentraler Bestandteil" der wirksamen Bekämpfung Organisierter Kriminalität, betonte die Ministerin. Die geschätzten illegalen Gewinne stiegen 2025 nur leicht auf etwa 27,7 Millionen Euro.

Geldsumme bei angeordneten Einziehungen steigt

Gerichtlich angeordnet wurde die Einziehung von knapp 17,2 Millionen Euro - 2024 waren es fast 7,2 Millionen Euro gewesen. "Wir sorgen konsequent dafür, dass sich Straftaten nicht lohnen", sagte Justizministerin Kathrin Wahlmann (SPD). "Wer Verbrechen begeht, dem nehmen wir alles, was er daraus erlangt hat: auch die Rolex und das tiefergelegte Luxusauto."

Laut Lagebild ermittelte die Polizei im vergangenen Jahr in 48 Verfahren. Dazu kamen 17 Ermittlungskomplexe von Bundeskriminalamt, Zoll und Bundespolizei im Auftrag niedersächsischer Staatsanwaltschaften. Dabei ging es vor allem um Rauchgifthandel und -schmuggel. Ermittelt wurde gegen 635 Tatverdächtige aus 41 Staaten, etwa jeder Dritte (36,4 Prozent) davon deutscher Nationalität. 145 Verfahren lagen den Justizbehörden zur Bearbeitung vor, 57 wurden gerichtlich erledigt.

Quelle: dpa

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