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Nordrhein-WestfalenVerkehrsminister: Abriss an Nordbrücke "voll im Zeitplan"

17.09.2026, 18:36 Uhr
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Die wichtige A565-Rheinbrücke wurde im Juni kurzfristig gesperrt, wenige Wochen später rollten bereits die Bagger an. Der Bundesverkehrsminister will die Arbeiten zügig voranbringen.

Bonn (dpa/lnw) - Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat sich bei einem Besuch an der gesperrten Bonner Nordbrücke zuversichtlich gezeigt, dass es einen zügigen Neubau geben wird. "Wir liegen voll im Zeitplan", sagte der CDU-Politiker über den Abbruch der sogenannten Vorlandbrücke. "Wir wollen die Abrissarbeiten im November beenden." Bilger besuchte die Baustelle gemeinsam mit Landesverkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) und Vertretern der Autobahn GmbH.

Die Bonner Nordbrücke ist Teil der Autobahn 565 und die wichtigste Ost-West-Verbindung für die Region. Die Brücke wurde täglich von mehr als 100.000 Fahrzeugen genutzt. Seit Anfang Juni ist sie wegen gravierender Schäden an der Vorlandbrücke komplett gesperrt, die auf der linken Rheinseite auf die Hauptbrücke führt. Ein Bauunternehmen hatte vor gut sechs Wochen mit dem Abbruch der Vorlandbrücke begonnen.

Fußgänger und Radfahrer sollen Brücke wieder nutzen können

Bilgers Vorgänger Patrick Schnieder (CDU) hatte bereits angekündigt, dass der Bauauftrag für den Ersatzneubau der Vorlandbrücke noch in diesem Jahr vergeben werden soll. An der Planung hält das Bundesverkehrsministerium fest. "Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen in spätestens zwei Jahren die Nordbrücke wieder für den gesamten Verkehr freigeben", betonte Bilger.

Fußgänger und Radfahrer sollen die Brücke bereits in den nächsten Wochen wieder nutzen können, wie Bilger sagte. Die Autobahn GmbH werde noch im September mit den Arbeiten an einem dafür nötigen Rampen- und Treppenturm beginnen.

Quelle: dpa

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