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Zum WeltspartagSo finden Sparer das passende Tagesgeldkonto

29.10.2026, 10:13 Uhr
Geld von der Seite
Welches Tagesgeldkonto passt zu mir? (Foto: IMAGO / Zoonar)

Der Weltspartag am 30. Oktober ist ein guter Anlass, die eigenen Finanzen unter die Lupe zu nehmen und Geld für die Zukunft zurückzulegen. Eine Möglichkeit, Erspartes flexibel und verzinst anzulegen, bieten Tagesgeldkonten.

Tagesgeldkonten gewähren Zinsen auf Erspartes, ohne dass Anleger auf Flexibilität verzichten müssen. Doch bei der Entscheidung für ein Tagesgeldangebot zählt nicht nur der höchste beworbene Zinssatz. Auch die Dauer des Aktionszinses, die maximal verzinste Anlagesumme und mögliche Zusatzbedingungen sind entscheidend. Drei Schritte helfen dabei, das passende Tagesgeldkonto für die eigenen Sparziele zu finden.

1. Zins und maximale Anlagesumme vergleichen

Auf der Suche nach einem möglichst hohen Aktionszins lohnt sich der Blick auf interessante Tagesgeldangebote, die sich häufig speziell an Neukunden richten. Wer beispielsweise in den vergangenen sechs Monaten keine Konten oder Depots bei der Consorsbank geführt hat, erhält dort 3,8 Prozent p. a. für fünf Monate auf Einlagen von bis zu einer Million Euro.

Zwar bieten einzelne Banken aktuell sogar mehr als vier Prozent p. a., diese Spitzenzinsen gelten jedoch meist nur für deutlich niedrigere Anlagebeträge oder für kürzere Zeiträume.

  • Zinssatz: 3,8 Prozent p. a. für 5 Monate

  • Maximal verzinste Einlage: bis 1 Million Euro

  • Zinsgutschrift: vierteljährlich

  • Nach der Aktion: gilt der aktuelle variable Tagesgeldzins der Consorsbank (derzeit 1 Prozent p. a.)

  • Einlagensicherung: bis 100.000 Euro über die französische gesetzliche Einlagensicherung

  • Zusätzliche Absicherung: Mitgliedschaft im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken

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Tagesgeldkonto bei der Consorsbank
3,8 Prozent p. a. für 5 Monate

Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollte sich etwa der Bonus von dem hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter ihn nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Die Consorsbank gehört zur französischen BNP Paribas. Frankreich verfügt über eine A+-Bonität, womit dem Land eine gute Kreditwürdigkeit bescheinigt wird. Wer bei der Geldanlage dagegen besonderen Wert auf die höchstmögliche staatliche Kreditwürdigkeit legt, kann Angebote mit deutscher Einlagensicherung und AAA-Rating bevorzugen.

2. Dauer der Zinsgarantie prüfen

Nicht immer muss der höchste Zinssatz die interessanteste Wahl sein. Ein etwas niedrigerer Zins kann sich anbieten, wenn er deutlich länger festgeschrieben ist. Das reduziert den Aufwand, bereits nach wenigen Monaten erneut nach einem Tagesgeldangebot suchen zu müssen.

Eine solche Alternative bietet etwa das Neukundenangebot der Bank of Scotland. Dort werden aktuell drei Prozent p. a. für bis zu zwölf Monate auf maximal 50.000 Euro angeboten. Das Angebot ist aber an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Zum einen richtet sich das Angebot nur an Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die in den vergangenen sechs Monaten kein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland geführt haben und die Legitimation innerhalb von fünf Tagen abschließen. Außerdem darf der EZB-Einlagenzins während der Aktionszeit nicht unter 1,25 Prozent fallen. Andernfalls kann der Anspruch auf den Willkommens-Zins vorzeitig enden.

  • Zinssatz: 3,0 Prozent p. a. für bis zu 12 Monate

  • Maximal verzinste Einlage: bis 50.000 Euro

  • Zinsgutschrift: jährlich

  • Voraussetzung: Legitimation muss innerhalb von 5 Tagen erfolgen

  • Weitere Bedingung: EZB-Einlagenzins während der Aktionszeit nicht unter 1,25 Prozent

  • Einlagensicherung: Einlagen sind bis 100.000 Euro über die deutsche gesetzliche Einlagensicherung geschützt

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Tagesgeldzinsen bei der Bank of Scotland
3,0 Prozent p. a. für bis zu 12 Monate

Die Bank of Scotland bietet zwar nicht so einen hohen Zins wie die Consorsbank, dafür aber eine potenziell deutlich längere Zinsgarantie. Wer sein Geld über einen längeren Zeitraum möglichst gewinnbringend anlegen möchte, ist trotz des niedrigeren Zinssatzes mit dem Angebot der Bank of Scotland eventuell besser beraten.

3. Zusatzbedingungen machen den Unterschied

Ein hoher Werbezins ist nicht immer automatisch der Zinssatz, den jeder Neukunde erhält. Manche Banken knüpfen ihren besten Zins an zusätzliche Voraussetzungen – beispielsweise die Eröffnung eines Girokontos. Deshalb lohnt sich vor dem Abschluss ein genauer Blick auf das Kleingedruckte.

Comdirect bietet Neukunden sechs Monate lang 3,0 Prozent Zinsen pro Jahr. Voraussetzung ist, dass sie in den sechs Monaten vor der Kontoeröffnung keine Kunden waren. Wer zusätzlich ein Girokonto eröffnet, sichert sich sogar 3,25 Prozent jährlich auf Guthaben bis 250.000 Euro.

  • Zinssatz: 3,0 Prozent p. a. (ohne Girokonto)

  • Laufzeit: für 6 Monate

  • Aktionszins auf bis zu 500.000 Euro, keine Mindesteinlage

  • Bei zusätzlicher Girokonto-Eröffnung: 3,25 Prozent p. a. für 6 Monate auf bis zu 250.000 Euro

  • Auszahlung: vierteljährlich

  • Einlagensicherung: über Deutschland (AAA-Bonität) für bis zu 100.000 Euro, Einlagensicherungsfonds bis 3 Mio. Euro

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Tagesgeldzinsen bei Comdirect
bis zu 3,25 Prozent p. a. für 6 Monate

Welches Tagesgeldkonto passt zu wem?

Das eine beste Tagesgeldkonto gibt es nicht. Welches Angebot die passende Wahl ist, hängt davon ab, worauf Sparer bei der Geldanlage Wert legen und wie sie ihr Geld anlegen möchten. Wer einen hohen Aktionszins sucht und einen größeren Betrag anlegen möchte, findet bei der Consorsbank 3,8 Prozent p. a. für fünf Monate auf bis zu eine Million Euro. Die Bank of Scotland setzt mit drei Prozent p. a. für bis zu zwölf Monate dagegen auf eine längere Zinsgarantie.

Die Comdirect verdeutlicht wiederum, wie wichtig die Voraussetzungen sind: 3,25 Prozent p. a. gibt es nur zusammen mit der Eröffnung eines Girokontos, ohne diese Zusatzbedingung sind es 3,0 Prozent p. a. Dafür ist die Einlagensicherung bei der Direktbank besonders solide aufgestellt: Deutschland verfügt über die höchstmögliche Bonitätsbewertung AAA, zusätzlich ist Comdirect Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds.

Quelle: ntv.de