"Aus humanitären Gründen"Nach 700 Toten: Miliz kündigt Waffenruhe in Goma anTagelang sorgt die M23-Miliz für Schrecken und Elend im Osten Kongos. Vergangene Woche dringen die von Ruanda unterstützten Kämpfer in Goma ein und erklären, bis zur Hauptstadt vorrücken zu wollen. Hunderte Menschen werden bei den Kämpfen getötet. Nun sollen die Waffen ruhen - zumindest einseitig.04.02.2025
Unruhen im KongoDemonstranten attackieren westliche Botschaften in KinshasaEine Rebellenmiliz gewinnt im Ostkongo die Kontrolle. In der Hauptstadt kommt es zu wütenden Protesten. Ziel der Gewalt sind neben den Botschaften von Frankreich, Belgien und der Niederlande auch mehrere afrikanische Landesvertretungen. Betroffen ist auch die deutsche Konrad-Adenauer-Stiftung. 28.01.2025
M23 erobert MillionenstadtGoma unter Kontrolle der Rebellen, großer Krieg drohtMit Unterstützung Ruandas nehmen die Tutsi-Rebellen der M23 die Handelsmetropole Goma ein. Kongos Armee ergibt sich. Gemeinsam mit südafrikanischen Truppen und europäischen Militärausbildern suchen die Soldaten Schutz bei der UNO.28.01.2025Von Simone Schlindwein, Kampala
Soldaten aus Ruanda beteiligt?Rebellen und Armee kämpfen im Kongo um MillionenstadtIn der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Regierungstruppen seit Jahren gegen Rebellen der Miliz M23. Diese erobern offenbar weitestgehend die Millionenstadt Goma. Südafrika bemüht sich, einen Waffenstillstand zu vermitteln.28.01.2025
Ein sich wiederholender AlbtraumIn Goma sind Millionen Menschen eingekesseltDie Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist von Rebellen umzingelt. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Kongos Armee ist bei der Verteidigung auf ausländische Truppen und UN-Blauhelme angewiesen.25.01.2025Von Simone Schlindwein, Kampala
Kongo verklagt iPhone-KonzernBelgien untersucht "Blutmineralien"-Vorwurf gegen AppleSeit Jahrzehnten heizt die illegale Ausbeutung begehrter Rohstoffe die Gewalt im Osten des Kongos an. Mitverantwortlich dafür sind laut der kongolesischen Regierung auch Technologiekonzerne. Unter anderem Apple tue nicht genug, um Konfliktmineralien aus seiner Lieferkette herauszuhalten, heißt es in einer Klage gegen das Unternehmen.21.01.2025Von Max Borowski
Nach mehr als 30 TodesfällenRätsel um "Krankheit X" im Kongo scheint gelöstDie Sorge vor einer neuen, unbekannten Krankheit ist groß, seit im Kongo Hunderte Menschen erkrankt sind. Die Weltgesundheitsorganisation glaubt nun, das Rätsel gelöst zu haben. Sie hat einen bekannten Erreger in den Proben entdeckt.10.12.2024
Suche nach dem ErregerWie gefährlich ist die mysteriöse Krankheit im Kongo?Bis zu 130 Tote in nur wenigen Wochen: Eine mysteriöse Krankheit verursacht derzeit im Kongo viele Todesfälle. Um welchen Erreger es sich handelt und wie er sich überträgt, ist noch nicht klar. Gibt es Grund zur Sorge?09.12.2024
WHO untersucht Fälle"Krankheit X" vielleicht Folge von Malaria oder Covid-19In einer entlegenen Region im Kongo grassiert eine Krankheit mit grippeähnlichen Symptomen, die für Betroffene tödlich enden kann. Die WHO hält es für möglich, dass bekannte Krankheiten die Auslöser sind.08.12.2024
"Schatztruhe" jedoch in GefahrWWF: Hunderte Arten im Kongobecken entdecktIm Kongobecken werden innerhalb von zehn Jahren 742 neue Arten entdeckt. Die Region ist eine wahre "Schatztruhe der biologischen Vielfalt" schreibt die Naturschutzorganisation WWF. Sie wird aber durch illegale Abholzung, Bergbau und Landwirtschaft bedroht.08.12.2024