Bergung verschütteter LeichenUN fordern uneingeschränkten Zugang zum GazastreifenDer UN-Menschenrechtskommissar wirft Israels Militär vor, Gebiete im Gazastreifen dem Erdboden gleichzumachen, "ohne Rücksicht auf die Toten unter den Trümmern". Seine Organisation benötige vollständigen Zugang zu diesen Gebieten - auch, um Beweise zu sammeln.15:17 Uhr
"Mit dem Feind kollaboriert"Israel geht gegen Macher von Film über Gaza-Kriegsführung vor Die israelischen Filmemacher Rachel Szor und Yuval Abraham decken anhand anonymer Interviews mit israelischen Militärmitarbeitern vermeintliche Kriegsverbrechen im Gazastreifen auf. Von Armee und Regierung kommt heftiger Gegenwind. Wird ihnen sogar die Staatsbürgerschaft entzogen?14.09.2026
"Staatsbürgerschaft entziehen"Israelische Minister wollen "Naza"-Regisseure bestrafenBeim Filmfestival von Venedig gewinnt die Dokumentation "Naza" einen Preis und erntet Beifall vom Publikum. In Israel droht den beiden Regisseuren Ungemach: Kulturminister Zohar will ihnen die Staatsbürgerschaft entziehen, Polizeiminister Gvir schreibt: "Verschwindet!" 14.09.2026
Dänin gewinnt Goldenen LöwenPreisträger in Venedig richten scharfe Worte an DeutschlandZwei israelische Filmemacher gewinnen den Spezialpreis in Venedig. In ihrer Rede kritisieren sie die tödlichen Gewalttaten gegen die palästinensische Bevölkerung - und andere westliche Regierungen. Auch Deutschland kriegt sein Fett weg.12.09.2026
Trümmer, Vorposten, Gelbe LinieSo sieht der Gazastreifen von oben ausKnapp drei Jahre nach dem Hamas-Überfall auf Israel gibt es für die Menschen in der Region weiterhin keinen Frieden. Die Terrororganisation wirkt unbesiegt, das israelische Militär hält weite Teile im Gazastreifen besetzt. Aufnahmen aus dem All zeigen eindrücklich, wie sich die Armee entlang der "Gelben Linie" eingräbt.12.09.2026
"Du hast zwei Millionen Ziele"Israelischer Drohnenpilot enthüllt, wie wahllos in Gaza getötet wurdeMit einer Zeitung spricht ein israelischer Drohnenpilot darüber, was er im Gazastreifen gesehen hat. Seine Berichte über mögliche Kriegsverbrechen decken sich mit den Aussagen israelischer Geheimdienstmitarbeiter. Die Soldaten hätten "ihre Menschlichkeit verloren", sagt er.11.09.2026
Premier weist Bericht zurückNetanjahu soll vor 7. Oktober gewarnt worden seinDie israelische Zeitung "Haaretz" berichtet, Regierungschef Netanjahu habe eineinhalb Wochen vor dem Hamas-Massaker 2023 einen brisanten Anruf aus den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten. Der spricht von einer "absoluten Lüge".08.09.2026
Plan für den GazastreifenIsraels Rechte deutet Zwangsumsiedlungen immer offensiver anDurch das Vorgehen von Israels Militär sind die Lebensbedingungen im Gazastreifen katastrophal. Wenn rechtsextreme Politiker jetzt von einer "freiwilligen Auswanderung" der Menschen sprechen, ist die Intention klar. Minister Ben-Gvir sieht eine "historische Gelegenheit", die Palästinenser loszuwerden.03.09.2026
U-Boot auf dem Weg nach Haifa Deutsche Waffenlieferungen an Israel nehmen wieder deutlich zuDas in Deutschland hergestellte U-Boot "INS Drakon" kann laut Experten mit Atomwaffen nachgerüstet werden. Nun ist es auf dem Weg nach Israel. Obwohl Waffenlieferungen an das Land umstritten sind, steigt das Volumen der von Berlin genehmigten Exporte drastisch.02.09.2026
Unter Zwang ein KriegsverbrechenIsraelischer Minister will Palästinenser aus Gazastreifen "herausholen"Die israelische Regierung sei "auf jedem erdenklichen Weg" dazu bereit, Palästinenser aus dem Gazastreifen umzusiedeln, sagt Verteidigungsminister Katz. Ohne Beweise behauptet er, 80 Prozent der Bevölkerung wollten das Küstengebiet verlassen. Zwangsumsiedlungen könnten die Folge sein.02.09.2026
"Es gibt eine gemeinsame Zukunft"Israel: Jüdischer Politiker schließt sich arabischer Partei anEs ist ein historisches Brechen mit Tabus: In Israel hat sich der jüdisch-zionistische Politiker Joav Segalovitz der islamisch-arabischen Raam-Partei angeschlossen. Es ist das erste Mal, dass ein Israeli mit der arabischen Minderheit koaliert. Die Allianz könnte zur Gefahr für die Macht des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu werden.31.08.2026