Kontakt zu Liebsten abgerissenLetzte Worte aus Mariupol: "Ich werde niemals aufgeben" Die Hafenstadt Mariupol ist von russischen Truppen eingeschlossen, Tausende Ukrainer suchen Schutz vor Bombenangriffen. Diejenigen, die flüchten konnten, bangen um ihre Familienmitglieder. Seit Tagen gibt es von ihnen kein Lebenszeichen. Über soziale Medien versuchen sie, sie ausfindig zu machen.09.03.2022
Keine Partner auf AugenhöheWie gut sticht Russlands China-Karte?Russland versucht, Sanktionen und Isolation durch eine engere Partnerschaft mit China zu kompensieren, doch die Rechnung kann nur zum Teil aufgehen. Peking verfolgt vor allem seine Interessen, ohne einen riskanten und wenig profitablen Schulterschluss mit Moskau anzustreben.09.03.2022Von Klaus Wedekind
Leere Regale und kein NetflixSanktionen kommen im Alltag der Russen anSupermärkte nehmen nur Bargeld an, in Kaufhäusern bleiben Regale leer - aus "technischen Gründen". Denn offiziell darf in Russland nicht erwähnt werden, dass Putins Krieg viele westliche Firmen vertreibt. Die Sanktionen treffen die einfache Bevölkerung, die sich für den Rubel immer weniger kaufen kann.09.03.2022
Bilanz nach zwei Wochen KriegUkraine: Materialschlacht und hoher BlutzollSeit knapp zwei Wochen kämpft die Ukraine erbittert gegen die russischen Invasoren. Die Zahl der Opfer ist auf beiden Seiten immens hoch, auch wenn es an genauen Angaben mangelt. Derweil fliehen immer mehr Menschen in die EU, es könnten Millionen folgen. 09.03.2022
Merz: Eskalation ist notwendigUnion fordert Stopp von Nord Stream 1Nach dem Aus der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 fordern CDU und CSU im Bundestag auch den Stopp von Nord Stream 1. Diese Einschränkungen in der Gasversorgung wären hart, aber akzeptabel, findet CDU-Chef Merz. Er wolle nicht warten, bis Putin selbst den Gashahn zudreht.09.03.2022
Putin bestritt deren EinsatzRussland schickte Wehrpflichtige in Ukraine-KriegRusslands Präsident Putin hat es mehrfach bestritten, nun aber bekennt Moskau: Wehrpflichtige wurden für den Krieg in die Ukraine geschickt. Sie seien bereits mehrheitlich zurück in Russland, teilt das Verteidigungsministerium mit. Verantwortliche für diese Fälle will Putin bestrafen.09.03.2022
Bei "Klub des Aggressors"Ukrainischer Verband droht Ex-Bayern-Profi TymoschtschukDer ukrainische Fußball-Rekordnationalspieler Tymoschtschuk arbeitet als Co-Trainer beim russischen Meisters Zenit St. Petersburg. Weil er den Angriff Russlands auf sein Land noch nicht verurteilt hat, setzt ihn der ukrainische Fußballverband unter Druck. Titel und Ehrungen stehen auf dem Spiel.09.03.2022
In Entwurf nicht vorgesehenZügiger EU-Beitritt der Ukraine unwahrscheinlichAngesichts der russischen Invasion in sein Land beantragt Ukraines Präsident Selenskyj eine schnelle Aufnahme in die Europäische Union. Ein EU-Gipfel soll in den kommenden Tagen darüber beraten. Doch in einem Entwurf der Abschlusserklärung ist keine Rede von einem beschleunigten Verfahren.09.03.2022
"Aus Fürsorgepflicht"Heckler & Koch versetzt Mitarbeiter mit russischen WurzelnDie Produkte von Heckler & Koch dürften durch die milliardenschwere Förderung der Bundeswehr gefragter sein denn je. Der Rüstungsriese versetzt nun Mitarbeiter mit russischen Wurzeln. Von Diskriminierung will man nichts wissen. Eine richtige Erklärung liefert das Unternehmen aber auch nicht.09.03.2022
Russische Energie - nein dankeSind autofreie Sonntage sinnvoll?Die Älteren unter uns erinnern sich: Radfahren auf der A9, saubere Luft - eine insgesamt friedliche, aber sonderbare Atmosphäre herrscht Anfang der Siebzigerjahre in Deutschland. Damals ist das Schlagwort "Ölkrise". Heute heißt es "Abhängigkeit von russischen Energieimporten". 09.03.2022