Ende einer heiklen WocheLawrow und Blinken tasten sich voran100.000 russische Soldaten stehen an der Grenze zur Ukraine, weitere Verbände wurden nach Belarus verlegt. In Genf treffen sich nun US-Außenminister Blinken und sein russischer Amtskollege Lawrow. Es ist der Höhepunkt einer Woche, in der so viel wie seit Jahren nicht mehr auf dem Spiel steht.21.01.2022Von Volker Petersen
Dialog mit Russland und UkraineBaerbock erwartet Ringen "um jeden Millimeter"Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine werden auch in den kommenden Wochen die internationale Gemeinschaft beschäftigen. Bundesaußenministerin Baerbock erwartet mühsame Gespräche. Sollten die nichts bringen, setzt sie auf schwerwiegende Sanktionen als "stärkste Waffe". 21.01.2022
Wieduwilts WocheDie unsichtbare Hand der AmpelAuf einmal ist ein Krieg in Europa wieder denkbar: In Deutschland redet man von Truppenstärken und Allianzen, es ist fast wie in den Achtzigern. Die harmonieverliebte Ampel muss an die Front. Kann das gutgehen?21.01.2022Von Hendrik Wieduwilt
US-Außenminister warnt RusslandBlinken: Einmarsch würde "harte" Reaktion erzeugenVon "offenen" Gesprächen berichtet der US-Außenminister nach dem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen. Blinken unterstreicht: Sollten sich Soldaten aus Russland über die Grenze zur Ukraine bewegen, handele es sich um eine Invasion - worauf der Westen "mit vereinten Kräften reagieren" würde.21.01.2022
Gipfel zum Ukraine-KonfliktLawrow beklagt "russlandfeindliche Hysterie"Russische Truppen an der Grenze zur Ukraine und Drohungen: Die Stimmung zwischen den USA und Russland ist angespannt. Nun treffen sich die Außenminister beider Länder und Lawrow beklagt, dass eine "russophobe Minderheit" in der NATO den Ton angebe.21.01.2022
Kiew: Moskau rekrutiert SöldnerRussland schafft Luftabwehrsystem nach BelarusIst das alles nur für ein Manöver? Russland verlegt zwei Divisionen und das Luftabwehrsystem S-400 nach Belarus. Die Ukraine wirft Moskau zudem vor, seine Waffenlieferungen an prorussische Kämpfer in der Ostukraine aufzustocken sowie gezielt Söldner zu rekrutieren und auszubilden.21.01.2022
Nur halb volle SpeicherHabeck will mehr Kontrolle über GasreservenEs ist eine missliche Lage: Der Winter ist noch lang und die deutschen Gasspeicher sind deutlich leerer als sonst. Bundeswirtschaftsminister Habeck fordert nun mehr staatliche Eingriffsmöglichkeiten. Im Fall von Nord Stream 2 spricht er sich für eine harte Haltung gegenüber Russland aus.21.01.2022
Russland-Sanktionen als Waffe"Westliche Wirtschaft wird nicht lahmgelegt"Russland hat sich von der westlichen Wirtschaft abgekoppelt, umgekehrt ist Deutschland immer abhängiger von Gaslieferungen geworden. Sanktionen gegen das Land zu verhängen, ist also schwierig, aber nicht unmöglich, erklärt IfW-Experte Julian Hinz ntv.de. 20.01.2022
Auch DDR-Haubitzen angefragtBalten dürfen US-Waffen an Ukraine liefernGrünes Licht für Estland, Lettland und Litauen: Die USA genehmigen die Lieferung von Waffen aus US-Produktion an die Ukraine. Die baltischen Länder wollen Sicherheitshilfe für Kiew gegenüber Russland leisten. Im Falle Dutzender Haubitzen aus DDR-Zeiten wird jedoch die Zustimmung Berlins nötig sein.20.01.2022
Bei weiteren AggressionenBaerbock droht Russland mit "gravierenden Konsequenzen"Truppenverlegungen und Manöver befeuern die Krise an der russisch-ukrainischen Grenze. Außenministerin Baerbock fordert Russland zur Deeskalation auf und droht andernfalls mit Konsequenzen. Sanktionen bei Nord Stream 2 bringt erneut ihr US-Kollege Blinken ins Spiel.20.01.2022