Kreml setzt Kämpfern UltimatumSelenskyj nennt Lage in Mariupol "unmenschlich"Eine Einnahme Mariupols durch russische Truppen bedeute ein Ende der Verhandlungen mit dem Kreml, sagt der ukrainische Präsident Selenskyj. Er schildert die verzweifelten Kämpfe in der Hafenstadt. Derweil fordert Russland die gegnerischen Truppen erneut zur Aufgabe auf.17.04.2022
EU-Staaten zur Eile ermahntVon der Leyen drängt auf rasche WaffenlieferungDie EU bereitet ein sechstes Sanktionspaket gegen Russland vor. Laut Kommissionspräsidentin von der Leyen soll es auch Mechanismen beinhalten, die den Ölexport des Kreml stören. Zudem appelliert sie an die Mitgliedsstaaten, der Ukraine schweres und leichtes Kriegsgerät zu senden.17.04.2022
Kiew: Zahl deutlich niedrigerMoskau: Mehr als 23.000 ukrainische Soldaten getötetNach Angaben von Selenskyj sind innerhalb von sieben Wochen seit Kriegsausbruch in der Ukraine rund 3.000 ukrainische Soldaten gefallen. Moskau hingegen nennt eine viel höhere Zahl: Allein in der belagerten Stadt Mariupol sterben demzufolge rund 4.000 Soldaten.16.04.2022
500 Seeleute gerettet?Moskau zeigt Video mit "Moskwa"-MatrosenSeit das russische Flaggschiff der Schwarzmeerflotte "Moskwa" gesunken ist, herrscht Uneinigkeit über das Schicksal der rund 500 Besatzungsmitglieder. Nun veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium ein Video, das die Matrosen des Schiffes zeigen soll - wie 500 Männer sieht es allerdings nicht aus. 16.04.2022
"Stoppt den Rüstungswahn"Ostermärsche ziehen durch viele deutsche StädteTausende von Menschen nehmen an den Ostermärschen teil. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sorgt die Bewegung jedoch für Diskussionen. In Berlin wird deshalb parallel ein "alternativer Ostermarsch" organisiert. 16.04.2022
Wie man in Krisen anlegtMutig investieren trotz Krieg, Inflation, Corona?Nicht allzu oft wirken so negative Einflüsse gleichzeitig auf die Börsen ein: Der Krieg gegen die Ukraine, steigende Preise und steigende Zinsen, Lockdowns in chinesischen Städten. Aber all das ist bekannt und eingepreist. Ist der Zeitpunkt für mutige Anleger gekommen?16.04.2022
Pazifismus hat es derzeit schwerForscherin: "Frieden schaffen ohne Waffen" naivGrundsätzlich ist die friedliche Beilegung von Konflikten oberstes Ziel von Politik. Die russische Invasion der Ukraine führt dies aktuell jedoch ad absurdum. Das stellt auch die deutsche Friedensbewegung vor Probleme. Eine Forscherin hält deren Losung "Frieden schaffen ohne Waffen" aktuell für naiv. 16.04.2022
Ausbildung ukrainischer SoldatenBritische Spezialeinheiten kehren nach Kiew zurückSeit der russischen Annexion der Krim bilden britische Truppen die ukrainische Armee aus. Mit Kriegsbeginn im Februar ziehen sie sich aus Sorge vor einer Eskalation allerdings zurück. Inzwischen erhalten ukrainische Rekruten wieder Unterstützung einer der ältesten, besten Spezialeinheiten der Welt.16.04.2022
Justizminister widerspricht SPDBuschmann: Lieferung schwerer Waffen kein KriegseintrittTeile der SPD sträuben sich gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine, sie wollen keine Kriegspartei werden. Nonsens, erklärt Justizminister Buschmann von der FDP. Es handele sich um Selbstverteidigung, das sei ein legitimes Recht.16.04.2022
Quittung für Erdgas-PolitikPlötzlich bangt Schwesig um ihr AmtMecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig steht massiv unter Druck. Zu lange verteidigt sie Nord Stream 2, zu undurchsichtig arbeitet die Umweltstiftung, die ihr Amtsvorgänger Sellering ins Leben ruft. Die Opposition im Land will Aufklärung und dazu einen Untersuchungsausschuss einberufen.16.04.2022