Drei Regierungschefs in KiewEine Zugfahrt verändert die Machtverhältnisse der EUMit ihrer Reise in die belagerte ukrainische Hauptstadt Kiew senden die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien nicht nur ein Zeichen der Solidarität. Es ist auch ein Zeichen des neuen Selbstbewusstseins der ostmitteleuropäischen EU-Staaten gegenüber Frankreich und Deutschland.16.03.2022Von Thomas Dudek
Russische Abhängigkeit beendenEon stoppt Gas-Einkauf bei GazpromDer Energiekonzern geht auf Distanz zu seinem russischen Partner Gazprom. Aufgrund des Ukraine-Krieges will das Unternehmen keine neuen Erdgasmengen mehr einkaufen. Konzernchef Birnbaum mahnt, die Abhängigkeit von Russland langfristig zu beenden. Kurzfristig hingegen sei das nicht möglich.16.03.2022
NATO-Partner schützen SlowakeiBundeswehr schickt Raketen und Soldaten an OstflankeNoch vor wenigen Wochen spricht sich die Bevölkerung der Slowakei mehrheitlich gegen die Stationierung ausländischer NATO-Truppen im Land aus. Doch der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine lässt die Stimmung kippen. Nun schickt die Bundeswehr Truppen und Waffen, sie stellt das größte Kontingent.16.03.2022
"Züge eines Vernichtungskrieges"Russland setzt in der Ukraine zunehmend auf TerrorBis zu 40 Prozent seiner Einheiten soll Russland seit dem Überfall auf die Ukraine verloren haben - behauptet der Generalstab in Kiew. Gut möglich, dass das übertrieben ist. Doch Russland geht zunehmend brutal gegen die Zivilbevölkerung vor. Experte Masala sieht Anzeichen für einen Vernichtungskrieg.16.03.2022
Katastrophale Lage in MariupolKiew: Keine Einigung auf neue FluchtkorridoreDie Lage in ukrainischen Städten wie Isjum oder Mariupol gilt nach massiven Angriffen der russischen Armee als katastrophal. Die Menschen in den Orten hoffen auf sichere Fluchtwege. Doch die Regierung in Kiew kann kaum Hoffnung auf sichere Korridore machen.16.03.2022
Russische Armee stark dezimiert?Ukraine startet kleinere GegenoffensivenRussland konzentriert sich angesichts des heftigen Widerstands der Ukrainer derzeit vor allem auf die Sicherung der Geländegewinne. Sowohl Kiew als auch London sehen auf russischer Seite schwere Verluste. Die ukrainische Armee nutzt die Situation für kleinere Gegenoffensiven.16.03.2022
Kreml sieht Schweden als VorbildSelenskyj fordert "funktionierende Sicherheitsgarantien"Taugt Schweden als Modell für die Ukraine? Das bringt jedenfalls nun der Kreml ins Spiel. Russlands Außenminister Lawrow nennt für Gespräche mit Kiew allerdings eine Forderung, auf die das Land kaum eingehen kann. Die Ukraine will derweil ein eigenes, ein "ukrainisches Modell" für den Frieden.16.03.2022
Ist Hamstern wirklich sinnvoll?Die Mär vom knappen PflanzenölWährend die einen an den Tankstellen über die hohen Preise für Diesel und Benzin diskutieren, stehen die anderen in den Supermärkten vor einem weiteren Öl-Problem. Vielerorts ist Speiseöl jetzt ausverkauft. Doch wie knapp ist es wirklich und bringt Hamstern überhaupt etwas?16.03.2022
Saporischschja unter BeschussGouverneur: Russland greift Flüchtlingsstadt anTausende Flüchtlinge halten sich in Saporischschja auf, bevor sie weiter in den Westen oder in Nachbarländer aufbrechen. Doch auch die Stadt im Süden der Ukraine wird nun angegriffen, meldet der dortige Gouverneur. Die Vereinten Nationen warnen derweil vor gravierender Armut, die der Bevölkerung drohe.16.03.2022
Ukraine kann nicht exportierenGetreidehandel über Schwarzmeer quasi stillgelegtDer Krieg in der Ukraine sorgt weltweit für Versorgungsengpässe. Der Handel mit Getreide über das Schwarze Meer ist fast komplett zum Erliegen gekommen. Die russische Invasion hat zudem gravierende Folgen für die Landwirtschaft der Ukraine.16.03.2022