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Verhandlungen der Chemieriesen Evonik lehnt auch verbessertes BASF-Übernahme-Angebot ab

30.10.2026, 09:24 Uhr
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(Foto: dpa)

Der Spezialchemiekonzern Evonik zeigt dem Konkurrenten BASF auch nach dessen verbessertem Übernahmeangebot die kalte Schulter.

Der Evonik-Vorstand habe auf Basis der vorliegenden Informationen entschieden, nicht in Verhandlungen mit der BASF SE einzutreten, teilte Evonik am Freitag in einer Pflichtmitteilung mit. Das Gremium bleibe vielmehr "auf die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung von Evonik als eigenständiges Unternehmen fokussiert". Zugleich erklärte der Evonik-Vorstand seine Bereitschaft zu einem Austausch mit der BASF, um seine Position zu erläutern und der BASF die Gelegenheit zu geben, "ihre Motive und die aus ihrer Sicht maßgeblichen Erwägungen darzulegen".

Evonik sei nach wie vor nicht von der industriellen Logik eines Zusammenschlusses der beiden Chemieriesen überzeugt, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Dies solle auch aus einem Brief Evoniks an den Wettbewerber hervorgehen. Darin biete Evonik dem BASF-Vorstand an, seine Vorstellungen in einer Anhörung genau zu erläutern und die Essener von ihnen zu überzeugen.

Mit den Verhandlungen vertrauten Personen zufolge hat BASF sein Übernahmeangebot zuletzt auf 24 Euro je Aktie aufgestockt, was den Essener Spezialchemiekonzern mit gut elf Milliarden Euro bewertet. Damit will BASF den Evonik-Vorstand an den Verhandlungstisch bringen, nachdem dieser eine erste Offerte abgelehnt hatte. BASF-Chef Markus Kamieth wirbt für den Zusammenschluss als "starke deutsche Antwort auf den globalen Wettbewerb". Evonik erschließe sich indes weiter nicht, warum die Unternehmen gemeinsam agieren sollten, hieß es aber im Umfeld der Essener.

Quelle: ntv.de, rts

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