Der Börsen-Tag
6. November 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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10:22 Uhr

Drei Billionen Dollar vernichtet - Experte sieht fatale Vorboten

Die Wall Street erlebt kurz nach den Wahlen in den USA einen massiven Tech-Ausverkauf, der jetzt auch Asien erfasst. ntv-Börsenexperte Patrick Dewayne zieht eine alarmierende Parallele zum Cisco-Crash von 2001 und erklärt, warum selbst eine technologische Revolution für Anleger zum Milliardengrab werden kann.

Drei Billionen Dollar vernichtet - Experte sieht fatale Vorboten
10:06 Uhr

Renditen globaler Anleihen sinken bei Flucht in Sicherheit

Die Renditen von Staatsanleihen, insbesondere von solchen, die als sichere Häfen gelten, sinken als Reaktion auf das derzeitige Chaos an den Aktienmärkten. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe fiel im frühen Handel auf bis zu 3,208 Prozent, den niedrigsten Stand seit Ende August. In China, das gegen eine Deflation kämpft, sank die zehnjährige Rendite auf rund 1,6 Prozent - den niedrigsten jemals verzeichneten Stand laut Trading Economics. Unterdessen liegt die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe bei knapp über 4,8 Prozent, verglichen mit über 4,9 Prozent vor den Zwischenwahlen in dieser Woche.

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(Foto: imago images/IlluPics)
Renditen globaler Anleihen sinken bei Flucht in Sicherheit
09:48 Uhr

Ölpreise ziehen erneut an

Nach den deutlichen Verlusten auf Wochensicht zieht der Ölpreis wieder etwas an. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuern sich in der Spitze um mehr als zwei Prozent auf 100,83 beziehungsweise 92,53 Dollar je Fass. Versorgungsängste aufgrund des andauernden Iran-Krieges stützen die Preise. Nach iranischen Angaben vom Donnerstag sind drei weitere Tanker in der Straße von Hormus - dem entscheidenden Seeweg für einen Großteil der Öllieferungen aus dem Nahen Osten – angegriffen worden.

Zuletzt hatten die Anleger darauf spekuliert, dass durch den Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen eine baldige Lösung für den Konflikt wahrscheinlicher wird. Die Notierungen für Brent sind seit Montag um rund 15 Prozent, WTI um zwölf Prozent gefallen.

Ölpreise ziehen erneut an
09:32 Uhr

Gewinnsprung bei Daimler Truck

Daimler Truck hat im dritten Quartal dank einer Erholung seines wichtigen Marktes Nordamerika den Gewinn kräftig gesteigert. Das bereinigte Betriebsergebnis sprang von Juli bis September auf 1,124 Milliarden Euro nach einem Einbruch auf 648 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Lkw-Bauer mitteilte. Der Umsatz im Industriegeschäft stieg um 20 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro, während Analysten im Schnitt mit 11,7 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die bereinigte Umsatzrendite verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 9,1 Prozent.

Zu der Erholung trugen vor allem ein starkes Absatzwachstum und eine höhere Profitabilität in der Sparte Trucks North America bei. Dort war der Absatz um 51 Prozent gestiegen, weil die Spediteure nach drei Jahren Kaufzurückhaltung ihre Flotten wieder erneuern. Insgesamt verkauften die Schwaben im Sommer mit gut 91.000 Lkw und Bussen 26 Prozent mehr als vor Jahresfrist. "Unsere Ergebnisse im dritten Quartal zeigen, dass unser Geschäft weiter an Dynamik gewinnt", sagte die Vorstandsvorsitzende Karin Rådström. Der Konzern bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet weiterhin eine bereinigte Umsatzrendite im Industriegeschäft von sieben bis neun Prozent.

Gewinnsprung bei Daimler Truck
09:10 Uhr

Die 26.000 ist wieder weg

Der Dax kämpft am letzten Handelstag der Börsenwoche um die 26.000er-Marke. Im gestrigen Geschäft hatte er zunächst nahe 26.700 Punkten ein neues Allzeithoch markiert, war dann aber zurückgekommen und am Ende mit einem Abschlag von 0,4 Prozent und 26.325 Zählern aus dem Handelstag gegangen. Aktuell notiert der deutsche Börsenleitindex im Bereich von 25.890 Punkten. Sowohl an der Wall Street als auch an den Börsen in Japan und Südkorea fand ein Ausverkauf bei Technikwerten statt. Nachbörslich in den USA und zum Ende des Handels in Asien hatten sich die Kurse aber bereits wieder etwas erholt.

Die 26.000 ist wieder weg
09:00 Uhr

Apple sichert sich Milliarden für KI-Ausbau

Mit einer milliardenschweren Anleihe sammelt Apple frisches Geld für den Ausbau seiner Infrastruktur rund um Künstliche Intelligenz (KI) ein. Der Konzern nimmt über die Platzierung von Schuldtiteln rund 7,5 Milliarden Dollar auf. Damit folgt Apple dem Beispiel anderer großer Technologiekonzerne. Diese leihen sich derzeit enorme Summen am Kapitalmarkt, um teure Rechenzentren und Cloud-Kapazitäten für den KI-Boom zu finanzieren, obwohl die Branche traditionell eher auf ihre Barreserven setzt. Die aktuelle Emission umfasst sieben Tranchen mit Laufzeiten zwischen 2026 und 2036, die teils fest und teils variabel verzinst sind. Organisiert wird die Platzierung einem Bloomberg-Bericht zufolge von einem Bankenkonsortium, dem unter anderem Goldman Sachs, die Bank of America, JPMorgan und die Deutsche Bank angehören. 

Apple sichert sich Milliarden für KI-Ausbau
08:40 Uhr

Ausverkauf im Technologiesektor

An den asiatischen Börsen herrscht Ausverkaufsstimmung. Nach der Baisse in den USA folgen die lokalen Aktienmärkte angeführt vom Technologiesektor den düsteren US-Vorlagen. Besonders heftig erwischt es wie schon am Vortag die Börsen in Japan und Südkorea, wo panikartige Verkäufe im Technologiesektor die Leitindizes im frühen Geschäft tief in den Keller drückten. Aktuell stabilisieren sich die Indizes auf etwas höherem Niveau. Händler sprechen von wachsenden Zweifeln hinsichtlich der Investitionen in Künstliche Intelligenz nach den US-Zwischenwahlen. Denn die siegreichen Demokraten wollen den Bereich stärker regulieren.

"Die scharfe Korrektur ist zum Teil eine Neubewertung der künftigen US-Infrastrukturnachfrage, spiegelt aber auch wider, wie stark sich Anleger bei denselben Gewinnern des KI-Booms positioniert haben", sagt Chef-Anlagestrategin Charu Chanana von Saxo Markets. Südkorea und Taiwan seien zu konzentrierten Risikopositionen im globalen KI-Hardwarezyklus geworden, insbesondere bei Logik- und Speicherchips. Japan weise ein erhebliches Engagement durch Chipausrüstungs- und Industriezulieferer auf.

In Seoul kommt es erneut zu Volatilitätsunterbrechungen des Handels, der Kospi stürzt um 4,9 Prozent ab. Allerdings hatte der südkoreanische und technologielastige Leitindex im frühen Handel schon rund 9 Prozent im Minus gelegen. Er bewegt sich auf dem tiefsten Stand seit Anfang Februar. Die Technologie-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix rutschen um 5,7 und 9,1 Prozent ab.

Der Nikkei bewegt sich im Bärenmarktmodus (mehr als 20 Prozent unter seinem jüngsten Hoch von Juni) und sinkt um 5,9 Prozent auf 57.483 Punkte, hatte aber bereits über 7 Prozent hinten gelegen. Zu den größten Verlierern zählen der Halbleitersektor, Advantest büßen 5,2 Prozent ein, Kioxia Holdings gar 11 Prozent - Softbank Group brechen ebenfalls um 11 Prozent ein. Bereits am Vortag hatten diese Werte heftig Federn gelassen.

Ausverkauf im Technologiesektor
08:21 Uhr

Wer beerbt Christine Lagarde?

Im Rennen um die Nachfolge von EZB-Chefin Christine Lagarde endet die Frist für die Bewerbungen aus den Euroländern. Die Finanzminister wollen die bis Freitag eingegangenen Nominierungen bei einem Treffen am Montag sichten. EZB-Präsidentin Lagarde hat angekündigt, ihren Posten im Februar und damit acht Monate vor dem regulären Ende ihrer Amtszeit abzugeben. Ihr Nachfolger wird von den EU-Ländern auf Grundlage einer Empfehlung der Euro-Staaten ernannt. Die Niederlande haben bereits den früheren Notenbankchef Klaas Knot ins Rennen geschickt. Auch der Spanier Pablo Hernandez de Cos wird als möglicher Kandidat gehandelt.

Wer beerbt Christine Lagarde?
08:01 Uhr

Mattel senkt Prognose

Mattel hat vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Der US-Spielzeughersteller rechnet für das Geschäftsjahr 2026 nun mit einem Umsatzwachstum zwischen einem und vier Prozent, teilte der Anbieter von Barbie-Puppen mit. Zuvor war ein Plus von drei bis sechs Prozent erwartet worden. Der bereinigte Jahresgewinn soll zwischen 1,05 und 1,20 Dollar pro Aktie liegen, nach bisher 1,27 bis 1,39 Dollar.

Die Spielzeugbranche leidet derzeit unter einer schwachen Nachfrage, da US-Verbraucher wegen gestiegener Energiekosten ihre Ausgaben einschränken. Im abgelaufenen dritten Quartal stieg der Umsatz um vier Prozent auf 1,81 Milliarden Dollar. Analysten hatten jedoch mit 1,84 Milliarden Dollar gerechnet. Der bereinigte Gewinn lag mit 1,30 Dollar je Aktie über den erwarteten 94 Cent.

Mattel senkt Prognose
07:46 Uhr

Der KI-Ausverkauf und die Folgen

Leichter werden Europas Börsen erwartet. Der Kurseinbruch der US-Technologie-Werte am Vorabend überraschte in seiner Stärke, nicht aber bei den Themen. Fast alle Strategen hatten bei einem Wahlsieg der Demokraten mit Druck auf KI-Werte und den Rüstungssektor gerechnet. Beide galten als Themen, bei denen die Wahlsieger Geld sparen werden, um die Gesundheitsversorgung in den USA wieder aufzubauen. Auch in Asien gibt es einen Ausverkauf bei den Technologie-Werten, Rüstungsaktien fallen ebenfalls.

In den marktbreiten US-Indizes wie dem S&P-500 rächte sich nun die hohe Gewichtung von KI-Titeln wie Nvidia. Deren Minus von über 9 Prozent zog dann auch unbeteiligte Index-Mitglieder nach unten. Viele Händlerkommentare zeigten sich nach US-Schluss daher recht unüberrascht und entspannt: "Das waren die klassischen Notverkäufe von zu hoch gehebelten Positionen mit geliehenem Geld", so ein Händler. Die Kurseinbrüche dürften für eine Marktbereinigung sorgen. Gerade so kurz vor dem bevorstehenden Börsengang von Anthropic sei das gut für die Aktienbewertungen.

Dazu wurden Aktien wie Nvidia und Google in der Nachbörse schon wieder von Schnäppchenjägern gekauft. Auch in den Dax-Terminkontrakten zeigt sich daher am Morgen keine Panik. Die Kontrakte geben um rund 200 Punkte nach, aber bei eher geringen Umsätzen.

Der KI-Ausverkauf und die Folgen
07:30 Uhr

Anthropic droht Verzögerung bei Börsengang

Potenzielle Investoren zweifeln Insidern zufolge an dem Zeitplan für den mit Spannung erwarteten Börsengang des KI-Startups Anthropic. Die für kommende Woche geplante Werbetour bei Geldgebern für eine Erstnotiz im November stehe auf der Kippe, sagten vier mit den Vorgängen vertraute Personen Reuters. Die Investoren dringen demnach auf eine niedrigere Bewertung als die zuletzt diskutierten 1,5 Billionen Dollar. Anthropic müsse möglicherweise einen größeren Preisnachlass gewähren, um sich Zusagen zu sichern. Die Anleger verwiesen dabei auf die anhaltenden Quartalsverluste des Unternehmens und dessen hohe finanzielle Verpflichtungen beim Ausbau der künstlichen Intelligenz (KI).

Hintergrund der Zurückhaltung ist der stärkste Ausverkauf bei Technologiewerten seit einem Jahr sowie Unsicherheiten nach den US-Kongresswahlen vom Dienstag. Zudem warten die Investoren auf die Umsatzzahlen von Anthropic für Oktober, die das Unternehmen in seinem aktualisierten Börsenprospekt zunächst offengelassen hatte. Erschwerend kommt hinzu, dass in mehreren US-Bundesstaaten bei Abstimmungen Initiativen zur Beschränkung von Rechenzentren erfolgreich waren.

Eine Verschiebung der voraussichtlich 100 Milliarden Dollar schweren Emission könnte die Sorgen um die gesamte KI-Branche anfachen und den breiteren Aktienmarkt belasten. Noch vor einiger Zeit hatten Investoren mit einem Börsengang von Anthropic im Oktober und einer Bewertung von bis zu zwei Billionen Dollar gerechnet.

Anthropic droht Verzögerung bei Börsengang
06:53 Uhr

Audi plant noch größeres US-Werk

Audi erwägt eine milliardenschwere Erweiterung ihres geplanten ersten US-Werks im Bundesstaat Georgia. Der Autobauer prüft eine zweite Bauphase, wie aus Unterlagen einer örtlichen Wirtschaftsförderungsbehörde hervorgeht. Diese würde weitere drei Milliarden Dollar kosten und bis 2033 zusätzliche 3000 Arbeitsplätze schaffen.

Die Volkswagen-Tochter hatte am 25. Oktober den Bau der vier Milliarden Dollar teuren Fabrik nahe der Stadt Macon angekündigt. Dort sollen ab Anfang der 2030er Jahre rund 4500 Beschäftigte jährlich 200.000 SUVs fertigen. Für die Ansiedlung erhält das Unternehmen vom Bundesstaat Steuervergünstigungen und Zuschüsse in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar.

Audi plant noch größeres US-Werk
07:12 Uhr

Geld parken? Warum das gerade ein Fehler ist

Wie ratsam ist aktuell noch der Einstieg in den Aktienmarkt? Und wie attraktiv sind andere Anlageformen mit festen Zinsen? Carsten Mumm von der Bank Donner & Reuschel warnt davor, Geld gerade einfach auf einem Tagesgeldkonto zu parken.

Geld parken? Warum das gerade ein Fehler ist
06:34 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Am Währungsmarkt suchen Anleger angesichts der Unsicherheiten nach sicheren Häfen, wenngleich die Bewegungen moderat ausfielen. Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 157,85 Yen und legt leicht auf 6,6685 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8168 Franken vor. Parallel dazu fällt der Euro 0,2 Prozent auf 1,1196 Dollar und gibt um 0,1 Prozent auf 0,9147 Franken nach.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:17 Uhr

Kospi-Kursrutsch schockt Anleger

Die südkoreanische Börse gerät im Zuge eines weltweiten Ausverkaufs von Tech-Aktien massiv unter Druck. So bricht der Leitindex Kospi über acht Prozent ein. Die Wertpapiere der Speicherchip-Produzenten SK Hynix  und Samsung Electronics geben rund elf und etwa acht Prozent nach.

Die Anleger reagieren offenbar auf die Verluste an der Wall Street, wo Sorgen über die künftige Entwicklung der Investitionen in künstliche Intelligenz die Kurse belasteten. Hintergrund ist der Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen, der Befürchtungen über eine mögliche Verlangsamung des Ausbaus von Rechenzentren verstärkte. Wegen ihres hohen Finanzierungsbedarfs sowie potenzieller Umweltschäden stößt der Ausbau neuer Rechenzentren in den Vereinigten Staaten zunehmend auf Widerstand.

Der japanische Nikkei sinkt rund 6,5 Prozent. Der Hang-Seng fällt etwa 1,3 Prozent, während der CSI-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen um etwa 1,7 Prozent nachgibt.

Kospi-Kursrutsch schockt Anleger
05:59 Uhr

Rally-Stimmung endet abrupt

Der Dax ist holprig in die Handelswoche gestartet. Zur Wochenmitte kam dann der 2,2-Prozent-Befreiungsschlag, fußend auf dem klaren Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen. Die 26.000er-Marke wurde deutlich übersprungen. Im gestrigen Geschäft zog der deutsche Börsenleitindex dann zunächst erneut an, markierte mit 26.692,90 Punkten ein neues Allzeithoch, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten und das Börsenbarometer mit einem Stand von 26.325 Zählern 0,4 Prozent schwächer aus dem Handel ging. Dennoch steuert der Dax erneut auf einen Wochengewinn zu.

Konjunkturseitig steht heute noch einiges an. So dürfte etwa die deutsche Produktion im September stagniert haben. Experten erwarten, dass die Fertigung auf dem Vormonatsniveau verharrte. Im August hatte es noch einen Zuwachs gegenüber Juli von 2,0 Prozent gegeben. Trotz Behinderungen der Rhein-Schifffahrt durch das Niedrigwasser hatten die Unternehmen ihre Produktion damit so stark hochgefahren wie seit fast anderthalb Jahren nicht mehr.

Am Nachmittag richtet sich dann das Augenmerk in Richtung USA, denn der maue Stellenaufbau dürfte sich im Oktober leicht belebt haben. Ökonomen erwarten einen Zuwachs von 65.000 außerhalb der Landwirtschaft, nachdem im September nur 29.000 Arbeitsplätze hinzugekommen waren. Die Arbeitslosenquote dürfte sich laut der Schätzung bei 4,2 Prozent stabilisieren. Die US-Notenbank Federal Reserve achtet genau auf diese Daten, da sie für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen soll. Sie hatte den Leitzins Mitte September auf die Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben und zuletzt pausiert. An den Finanzmärkten wird darauf spekuliert, dass die Fed angesichts der hartnäckigen Inflation die zinspolitischen Zügel im Dezember erneut anziehen wird.

Auf Unternehmensseite hat der Lkw-Hersteller Daimler Truck im dritten Quartal von der Erholung seines wichtigsten Marktes Nordamerika profitiert. Analysten erwarten in der Region einen Umsatz von knapp sechs Milliarden Euro (plus zwei Milliarden Euro) und eine operative Marge von 11,8 (Vorjahr: 6,4) Prozent. Der US-Markt wächst wieder nach drei Jahren Rezession. Der Dax-Konzern insgesamt hat nach der Prognose 12,6 Milliarden Euro Umsatz und einen bereinigten Gewinn von 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Rally-Stimmung endet abrupt