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Berlin & BrandenburgAngriffe auf Wahlkämpfer an Berliner Infoständen

16.09.2026, 17:30 Uhr
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(Foto: Christoph Soeder/dpa)

In der Hauptstadt wird an diesem Sonntag gewählt. In der heißen Phase des Wahlkampfes registriert die Polizei zahlreiche Vorfälle - teils kommt es zu Gewalt.

Berlin (dpa/bb) - In Berlin sind mehrere Wahlkämpfer angegriffen worden. Am Morgen wurde die Polizei zu einem Infostand der AfD in Reinickendorf gerufen. Ein Radfahrer soll dort einen 61-Jährigen zur Seite gestoßen und Infomaterial der AfD auf den regennassen Boden geworfen haben, wie die Polizei mitteilte. Der Wahlhelfer soll dabei am Bein verletzt worden sein.

Der Radfahrer wurde von einem Zeuge festgehalten. Der 32-Jährige erstattete deswegen seinerseits Anzeige wegen Nötigung. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Das gilt auch für weitere Fälle im Zusammenhang mit dem Wahlkampf: Am Dienstagnachmittag kam es laut Polizei an einem Infostand der AfD in Neukölln zu einem Vorfall. Dort sei ein Abgeordneter von einem bislang unbekannten Mann angegangen und geschubst worden. Der Täter habe sich anschließend vom Infostand entfernt.

In Schöneberg wurde eine 44-Jährige an einem Wahlstand der CDU angegriffen. Ein unbekannter Mann warf nach Polizeiangaben zwei Handys in Richtung der Wahlhelfer. Die 44-Jährige wurde dabei am Schienbein getroffen und klagte anschließend über Schmerzen, wie es hieß. Eine ärztliche Behandlung habe die Frau jedoch abgelehnt.

Neben den Angriffen registrierte die Polizei eine Reihe von Sachbeschädigungen gegen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien.

In Berlin werden am 20. September das Abgeordnetenhaus und die zwölf Bezirksverordnetenversammlungen gewählt.

Quelle: dpa

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