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Niedersachsen & BremenNiederländische Grenze: Bundespolizei ändert Taktik

16.09.2026, 17:55 Uhr
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Die Kontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze sollen weniger vorhersehbar sein als früher. Dafür ändert die Bundespolizei ihr Vorgehen. Was genau ist geplant?

Bunde (dpa/lni) - Die Bundespolizei hat an der Grenze zwischen Niedersachsen und den Niederlanden ihre Kontroll-Taktik geändert: An der Autobahn 280 bei Bunde im ostfriesischen Landkreis Leer und an der Bundesstraße 402 bei Twist im Landkreis Emsland gibt es keine stationären Kontrollen mehr, wie eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Hannover auf dpa-Nachfrage mitteilte.

Stattdessen werde im gesamten Bereich der Landgrenze "verstärkt örtlich und zeitlich flexibel" kontrolliert, berichtete sie. Die Bundespolizei setze mobile Streifenkräfte in Uniform und in Zivil ein.

Zuvor hatte die "Ostfriesen-Zeitung" über die neue Einsatztaktik berichtet. "Die lästigen Staus am Grenzübergang zu Ferienzeiten und deutschen Feiertagen dürften jetzt der Vergangenheit angehören", heißt es in dem Bericht.

Die Sprecherin der Bundespolizei verwies darauf, dass die Kontrollen der Grenzpolizei künftig weniger vorhersehbar sind. Ziel ist demnach, irreguläre Migration nach Deutschland deutlich zu erschweren und grenzüberschreitende Kriminalität besser zu erkennen und zu verhindern. Bei Bedarf sei es möglich, wieder stationäre Grenzkontrollen einzurichten.

Grenzkontrollen bei Bad Bentheim bleiben

Auf der Autobahn 30 bei Bad Bentheim bleibt die stationäre Grenzkontrolle bestehen. "Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere das dortige hohe Verkehrsaufkommen", erklärte die Sprecherin. Die verantwortliche Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim bleibe so im Grenzraum stark präsent. Ergänzend kämen in der Region bei Bedarf weitere Einsatzkräfte, Polizeihubschrauber und polizeiliche Aufklärungsdrohnen zum Einsatz.

Das Konzept der Bundespolizeidirektion Hannover wird der Sprecherin zufolge fortlaufend an die bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen angepasst und verbessert. Die Behörden arbeiten dabei eng mit den benachbarten Sicherheitsbehörden zusammen.

Quelle: dpa

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