Berlin & BrandenburgSpitzenspiel in Köln: Eisbären hoffen auf Neuzugang Foudy

Die Berliner wollen beim Mitfavoriten jene Fehler vermeiden, die zur jüngsten Niederlage in Mannheim führten. Zudem können sie auf Verstärkung im Angriff hoffen.
Berlin (dpa/bb) - Auf die Eisbären Berlin wartet am Freitag die nächste anspruchsvolle Aufgabe in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Der deutsche Meister tritt bei den Kölner Haien an (19.30 Uhr, live bei Magentasport). Am dritten Spieltag treffen die Hauptstädter damit auf ihren dritten Playoff-Gegner aus der vergangenen Saison.
Gegen die Rheinländer, die der Rekordmeister im April auf dem Weg zum zwölften DEL-Titel im Halbfinale ausgeschaltet hatte, gilt es für Cheftrainer Éric Dubois, Lehren aus der jüngsten 3:4-Niederlage bei den Adler Mannheim zu ziehen. "Wir wollen die Fehler vermeiden, die uns dort die ersten drei Gegentore gekostet haben", sagte der Kanadier. "Wir müssen defensiv kompakter stehen. In Mannheim haben wir insgesamt nicht viele, aber zu viele klare Chancen zugelassen. Da müssen wir viel besser werden, insbesondere auswärts."
Neuzugang Foudy ist einsatzbereit
Angesichts der Offensivstärke der als Titelfavorit gehandelten Kölner werde es darauf ankommen, Konter zu vermeiden und insbesondere den Raum direkt vor dem eigenen Tor konsequent zu verteidigen, betonte Dubois. Zudem setzt er auf einen aggressiven Forecheck seines Teams. "Das muss in jedem Spiel unsere DNA sein", forderte er.
Hoffen dürfen die Berliner auf eine Verstärkung im eigenen Angriff. Neuzugang Jean-Luc Foudy ist lizenziert und einsatzfähig. Er wird das Team in jedem Fall nach Köln begleiten und könnte dort sein Debüt im Eisbären-Jersey feiern. Die Berliner hatten den 24 Jahre alten Kanadier erst vor wenigen Tagen verpflichtet, weil der seit Monaten verletzte Mittelstürmer Patrick Khodorenko noch länger ausfallen wird.