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Sachsen-AnhaltKirschernte in Sachsen-Anhalt fällt 2026 kleiner aus

21.09.2026, 14:30 Uhr
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Im vergangenen Jahr gab es bei den deutschen Kirschbauern ein sattes Ernte-Plus. In diesem Jahr fiel die Ernte noch einmal besser aus - nicht so in Sachsen-Anhalt.

Magdeburg/Wiesbaden (dpa/sa) - Die Kirschernte in Sachsen-Anhalt ist 2026 geringer ausgefallen als im vergangenen Jahr. Etwa 2.300 Tonnen Süß- und Sauerkirschen wurden in diesem Jahr geerntet - knapp 6,1 Prozent weniger als 2025, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es demnach noch knapp 2.450 Tonnen gewesen. Den Angaben zufolge wurden rund 90 Tonnen (rund 4 Prozent) weniger Süßkirschen geerntet und etwa 60 Tonnen (26 Prozent) weniger Sauerkirschen.

Bundesweit kamen die Betriebe auf 48.500 Tonnen Süß- und Sauerkirschen. Das waren 7,8 Prozent mehr als im Zehnjahresdurchschnitt und 3,0 Prozent mehr als im bereits ertragreichen Vorjahr. Die Zunahme ging allein auf Süßkirschen zurück. Deren Ernte lag deutschlandweit mit 38.900 Tonnen um 16,2 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Bei Sauerkirschen fiel die Ernte dagegen deutlich schwächer aus: Mit 9.600 Tonnen lag sie 16,8 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025.

Quelle: dpa

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