Die Kriegsnacht im ÜberblickMykolajiw meldet Explosionen - Westliche Vorwürfe "provozieren" RusslandRussland steht nach dem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ostukraine international am Pranger. Die Teilnehmer des G7-Gipfels sprechen von einem Kriegsverbrechen. Am frühen Morgen meldet Mykolajiw Explosionen. 28.06.2022
Kissinger: China größere Sorge"Interessen anderer Staaten müssen nicht identisch mit ukrainischen sein"Ex-US-Außenminister Kissinger warnt eindringlich vor einer Eskalation zwischen den USA und China. Dies sei gegenwärtig seine größte Sorge. Deswegen plädiert er auch dafür, nach dem Ende des Ukraine-Krieges einen Umgang mit Russland zu finden. Zugleich verteidigt er seine Davos-Äußerungen zur Ukraine gegen falsche Interpretationen.28.06.2022
Nach Angriff auf EinkaufszentrumSelenskyj bittet um moderne Luftabwehr-SystemeIn einer Videoansprache richtet sich der ukrainische Präsident an den Westen. Nach dem russischen Angriff auf ein Einkaufszentrum drängt er auf die Lieferung von Luftabwehr-Technik. Die Opfer des Angriffs hätten die gleiche Sicherheit verdient wie Menschen in Dresden, sagt Selenskyj.28.06.2022
Mehrere Tote in LyssytschanskRussische Raketen treffen Schlange für TrinkwasserLyssytschansk ist die letzte große Stadt in der ostukrainischen Region Luhansk, die noch nicht unter russischer Kontrolle steht. Mit Mehrfachraketenwerfern sollen Kreml-Truppen auf eine Menschenmenge geschossen haben. Die Behörden berichten von Toten und zahlreichen Verletzten.28.06.2022
Gerichtsbeschluss in GibraltarOligarchen-Jacht soll versteigert werdenEin Kredit von JP Morgan fließt an einen russischen Oligarchen. Doch weil dieser auf der Sanktionsliste auftaucht, sieht die US-Bank den Vertag gebrochen. In Gibraltar lässt die Justiz seine Jacht beschlagnahmen und gibt sie zur Versteigerung frei. Den Erlös fordert die Bank als Tilgung des Kredits.27.06.2022
Timoschenko bei ntv"Für uns gibt es nur den Sieg auf dem Schlachtfeld"Die Sanktionen seien gut und wichtig - doch die Ukraine brauche schwere Waffen. Kiews Ex-Regierungschefin Timoschenko sieht derzeit keinen Weg zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts. Denn Russlands Präsident Putin wolle die Ukraine zerstören. Deswegen brauche es den militärischen Sieg.27.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickTote bei Beschuss von Einkaufszentrum - G7-Staaten wollen Ölpreis deckelnIm Osten rund um die Stadt Lyssytschansk toben weiterhin Kämpfe, besonders schwer getroffen wird jedoch ein Einkaufszentrum abseits der Front. Die G7-Staaten wollen mit weiteren Sanktionen, die USA zusätzlich mit Waffenlieferungen, Druck auf den Kreml machen. Die EU kämpft weiter um ihre Gasvorräte.27.06.2022
G7-Verhältnis zu RusslandScholz sieht keine Chance für einen Weg zurückDie G7-Staaten justieren ihr Verhältnis zu Russland neu. Moskaus Überfall auf die Ukraine werde lang anhaltende Folgen haben. Beziehungen wie vor dem Angriff könne es nicht mehr geben. Kanzler Scholz hatte einen solchen Schritt zuvor bereits für die NATO angekündigt.27.06.2022
Nach Ankündigung von PutinEU liefert Ukraine Ausrüstung für Nuklear-FallRusslands Präsident Putin will atomwaffenfähige Raketen nach Belarus verlegen. Auf diese Ankündigung reagiert die EU prompt und schickt Ausrüstung in die Ukraine, die "auf chemische, biologische oder nukleare Notfälle zugeschnitten ist". 27.06.2022
"Nicht unser Problem" Warum dem Kreml die Pleite egal ist Russland kann ausländische Gläubiger nicht bezahlen und schlittert damit in die Zahlungsunfähigkeit. Doch die Finanzmärkte reagieren gelassen. Auch die russische Regierung gibt sich entspannt. 27.06.2022Von Jan Gänger