Der Börsen-TagEs dürfte ruhiger zugehen
Nach den gestrigen kräftigen Aufschlägen dürften Europas Börsen mit kleineren Verlusten in den Handel starten. Neben einer normalen Konsolidierung drücken auch negative Vorgaben, vor allem aus dem Technologiebereich. Die Intel-Aktie ist nach einem schwachen Ausblick nachbörslich um mehr als 20 Prozent eingebrochen, für das Amazon-Papier ging es nach Börsenschluss um 7 Prozent nach unten. Die Geschäftszahlen der Technologiegiganten lösen neue Sorgen über die Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms aus. Der KI-arme Dax befindet sich hier relativ betrachtet im Vorteil.
Nach der Flut an Geschäftszahlen und der EZB-Sitzung, die vor allem in Zeichen der Ankündigung des vorzeitigen Rücktritts von EZB-Präsidentin Christine Lagarde stand, dürfte es heute ruhiger zugehen. Akzente bei Einzelaktien könnten Unternehmenszahlen setzen. Daneben stehen Wachstumszahlen aus Deutschland und der Eurozone an. Mit Blick auf Deutschland erwarten Analysten ein kalenderbereinigtes BIP-Wachstum im dritten Quartal von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der gleiche Wert, der auch für die Eurozone erwartet wird.