Der Börsen-TagF-35-Raketen aus Japan - USA rüsten sich für China-Konflikt
Die USA und Japan bauen gemeinsam Raketen - eine Reaktion auf knappe Bestände nach den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten. Beide Länder haben sich darauf geeinigt, in Japan eine Anlage für die Endmontage und Inspektion von Amraam-Luft-Luft-Raketen zu errichten, einer zentralen Bewaffnung für F-35-Kampfjets. Zudem soll der Austausch technischer Informationen die Produktion von SM-3-Abfangraketen hochfahren.
*Der japanische Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi sprach von einem* "wegweisenden Abkommen, das nicht nur die Beschaffung von Ausrüstung sicherstellt, die von Japan und den Vereinigten Staaten benötigt wird, sondern auch die verteidigungsindustrielle Basis Japans stärkt". Man werde das Bündnis "auf noch größere Höhen heben".
Hintergrund ist der Aufrüstungsdruck: Washington will seine Präzisionsmunition rasch ausweiten, weil schwindende Lager die Fähigkeit beeinträchtigen könnten, Verbündete in Asien zu verteidigen. China hat derweil ein eigenes Arsenal fortschrittlicher Raketen aufgebaut. Ein ähnliches Modell läuft bereits in Australien, wo Lockheed Martin Munition für Raketenwerfer montiert. Für die US-Rüstungskonzerne bedeutet der Schritt kürzere Versorgungswege zu potenziellen Krisenherden rund um Taiwan und das Südchinesische Meer.